einmal monatlich treffen sich die Jungen Grünen im Kulturzentrum zakk, um über aktuelle und politische Themen zu diskutieren und zu sprechen. Dieses Treffen ist für alle Mitglieder der jungen Grünen um Wünsche und Themen zu diskutieren. Eintritt: frei Veranstalter: Junge Grüne
Lesung und Ausstellung LAUTLOS-JA SPRACHLOS-NEIN: GRENZGÄNGER ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND KOREA Der Autor Martin Hyun, Sohn koreanischer Gastarbeiter und gebürtiger Krefelder, bereichert die Integrationsdebatte mit seinem persönlichen, deutsch-asiatischen Blick. Mit Fotoausstellung "Doljabee" 2008 erschien Martin Hyuns Buch „Lautlos-Ja Sprachlos-Nein: Grenzgänger zwischen Deutschland und Korea“, in dem er über die Integrationsgeschichte der Koreaner erzählt. Mit scharfem Blick und viel Humor beschreibt Hyun seine eigene und die Situation seiner Landsleute. Die Mehrheit der Deutsch-Koreaner hat den Wechsel vom Arbeiter zum Akademiker innerhalb nur einer Generation vollzogen. Doch obwohl Deutsch-Koreaner als Musterbeispiel gelungener Integration gelten und alle Kriterien erfüllen, die die Bundes-regierung für ein Leben in Deutschland voraussetzt, sind sie ein Beispiel dafür, dass Sprache und höhere Bildung keineswegs Erfolgsgaranten für eine Integration in die Gesellschaft sind. Es ist ein anrührendes wie informatives Buch über ein hochaktuelles Thema, der den wegen ihrer Unauffälligkeit gern übersehenen Grenzgängern zwischen Korea und Deutschland Hyun erstmals eine Stimme verliehen hat. Ein witziges, ironisches und scharfsichtiges Buch über die Erfahrungen in zwei Gesellschaften, in denen Martin Hyun zuhause und manchmal auch ganz schön fremd ist. Martin Hyun, 1979 in der Samt- und Seidenstadt Krefeld geboren, Sohn koreanischer Gastarbeiter, Bildungsausländer, glücklicher deutscher Staatsbürger, studierte Politik und International Relations in den USA und Belgien, war der erste koreanischstämmige Bundesligaspieler in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und Junioren Nationalspieler Deutschlands. Im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialog 2008 engagierte er sich als Botschafter in Deutschland. Er gehört dem Programm für Führungskräfte aus Migrantenvereinen der Bertelsmann Stiftung an und nahm als ein Vertreter der Koreaner in Deutschland an der Jahreskonferenz 2008 Forum Demographischer Wandel teil, die von Bundespräsident Horst Köhler initiiert wurde. Doljabee-Projekt von Felix Park Neben der Lesung wird auch die Porträtserie „Doljabee“ präsentiert. Bei diesem künstlerisch-dokumentarischem Projekt des Fotojournalisten Felix Park werden Kleinkinder mit unterschiedlichem Migrationshintergrund fotografiert. Darüber hinaus werden deren Eltern nach ihren Wünschen und Plänen für ihren Nachwuchs befragt. Thematisiert werden vor allem die Themen Bildung und Integration. Den Rahmen bildet ein Brauch, den man in Korea traditionell während des ersten Geburtstages (koreanisch: Dol) zelebriert: Auf einem Geburtstagstisch befinden sich mehrere Gegenstände (Stift, Pinsel, Geldschein, Garn etc.). Jedes dieser Gegenstände repräsentiert eine berufliche Richtung bzw. Wohlstand oder ein langes gesundes Leben. Man lässt das Kind nach einem Gegenstand greifen und erhofft sich durch die Auswahl Erkenntnisse über die Zukunft des kleinen Erdenbürgers zu gewinnen. Eintritt: frei Veranstalter: zakk & VHS Düsseldorf in Kooperation mit dem Verein der Koreaner in Duesseldorf e.V. & Kyoposhinmun
Auch die herrschende Politik macht den Wandel des Klimas zum Thema. Sie
bestreitet jedoch den Zusammenhang zwischen kapitalistischer Produktions-
und Lebensweise und den uns alle bedrohenden ökologischen Katastrophen.
Während aber die Regierungskonferenzen tagen, macht die NATO schon Nägel
mit Köpfen: die zu erwartenden Flüchtlingsströme aus neuen Dürrezonen oder
Überschwemmungsgebieten werden als Gefahr für die Stabilität Europas
betrachtet und sollen gegebenenfalls auch militärisch zurückgewiesen
werden. Wie in einem Brennglas verdichten sich im Bereich der Ökologie die
gesellschaftlichen Widersprüche auf internationaler Ebene: die Interessen
der herrschenden Klasse widersprechen den Gattungsinteressen. Die
unmittelbar ökologischen Folgen des Klimawandels erzeugen somit auch
massive globale politisch-gesellschaftliche Folgen, denen man auch nur auf
globaler Ebene begegnen kann. Es handelt sich um eine Herausforderung für
einen neuen Internationalismus. Das Ziel unserer Veranstaltung soll es sein, in der Kooperation von
verschiedenen linken, antikapitalistischen, sozialistischen,
kommunistischen Strömungen, Bewegungen und Parteien konkrete Forderungen
und Strategien zu entwickeln, um international gegen die fortgesetzte
Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und die kapitalistische Aufrüstung, die
mit Sozialabbau und Überwachungsstaat einhergeht, vorzugehen. Wir wollen
gemeinsam nach Ansatzpunkten für eine internationale demokratische
Zusammenarbeit suchen, wie sie etwa in der Ökosozialistischen Erklärung von
Belém vorausgesetzt wird. Der technische Machbarkeitswahn der bürgerlichen
Ideologen verkennt, dass es um gesellschaftliche Verhältnisse geht, die es
zu ändern gilt. Es ist erforderlich, ein weltweites Forderungsprogramm aus
den sozialen und ökologischen Bewegungen, aus den Gewerkschaften und
antikapitalistischen Organisationen zu entwickeln. Die soziale Dimension
der ökologischen Krise erfordert eine internationale Solidarität von unten,
um die kapitalistische Globalisierung von oben zurückzudrängen. Diese
Solidarität muss auf ein neues Verhältnis von Ökonomie und Ökologie
gerichtet sein, das allein mit dem Ende der verantwortungslosen, auf
blinder Profitlogik beruhenden kapitalistischen Herrschaft über die Natur
und die Menschen erreicht werden kann. Dazu gehört ein neues Verständnis
von Arbeit und Produktivität, welches das Verhältnis von Arbeiten und Leben
und die Wirkungen von Erwerbsarbeit auf Gesundheit und Wohlbefinden der
Menschen berücksichtigt. Wir steuern auf die nächste ökologische Krise zu,
aber was kann politisch getan werden, um nicht die absehbare Katastrophe,
sondern ein menschenwürdiges Leben im Einklang mit der Natur anzusteuern?
Termin: 13.-14.3.2010, Kassel
Information & Anmeldung:
SALZ e.V., Oberonstr. 21, 59067 Hamm
E-Mail: salzkreis(at)yahoo.de
09:00-14:00
Die Mobilisierung gegen den Nazi-Aufmarsch vom 13.2. in Dresden ist die größte Anti-Nazi-Mobilisierungen der letzten 20 Jahre. Die Linksjugend [solid] und Die Linke.SDS laden Euch herzlich ein, die Erfahrungen und Ereignisse rund um Dresden 2010 zu diskutieren und einen Ausblick auf künftige Anti-Nazi-Proteste zu wagen. Unser Fokus richtet sich hierbei auf den 27./28.März, wo Pro NRW und NPD einen Aufmarsch gegen eine örtliche Moschee in Duisburg planen. Es ist unsere Aufgabe sie zu stoppen! Nur: Wie können sie gestoppt werden? Welche Schlüsse können wir aus Dresden ziehen? Verstehen wir den Kampf gegen Nazis als Kampf ums Ganze, so wollen wir uns auch mit weitergehenden Fragen beschäftigen. Welche gesellschaftlichen Kräfte wirkten beim Aufstieg Hitlers mit und was tat die Linke? Welche Rolle nimmt heute Islamophobie in der bürgerliche Gesellschaft ein? Die Konferenz soll auch eine Gelegenheit sein, sich mit AktivistInnen im Anti-Nazi-Bereich zu vernetzen und ist gleichzeitig ein Angebot an Neu-Interessierte nach Dresden einen Einstieg in kontinuierliche antifaschistische Arbeit zu finden. Fahrtkosten können erstattet werden! Aufgrund organisatorischer Herausforderungen(Verpflegung, Übernachtung etc.) ist eine frühzeitige Online-Anmeldung dringend erforderlich. Zum Anmeldeformular http://www1.linke-sds.org/spip.php?article276
Das Straßenmagazin fiftyfifty feiert sein 15 jähriges Bestehen. Und zwar mit der Kinder- und Jugendband Mugurel aus Rumänien. Wie schnell die Zeit vergeht. Das Straßenmagazin fiftyfifty erscheint jetzt schon seit 15 Jahren und ist die auflagenstärkste Zeitung ihrer Art in Deutschland. Über 3.000 Obdachlose konnten in Wohnraum gebracht werden, über 500 in Arbeit vermittelt werden – eine beeindruckende Bilanz, die gefeiert werden will. Am 7. März würdigt Bruder Matthäus Werner, Mitgründer und Schirmherr, die Erfolge seiner MitstreiterInnen. Und: Es gibt ein neues kulturelles Highlight namens „Mugurel“ Sie sind die neuen Stars von fiftyfifty – entdeckt bei einer Recherche-Reise durch Rumänien. „Mugurel“ ist eine Kinder- und Jugendband aus der Stadt Barlad, die mit traditioneller und moderner Balkan-Musik sowie mit Tanz und Gesang die Herzen im Sturm erobert. „Mugurel“ wird von dem Verein „Queensheart“ unterstützt, der sich vornehmlich um die (auch musikalische) Bildung benachteiligter Roma-Kinder kümmert. „Mugurel“ ist hierzulande noch völlig unbekannt, wird aber sicher für Furore sorgen. Der Auftritt der jungen DarstellerInnen ist ein Genuss für Augen und Ohren, den man so schnell nicht vergessen wird. Die Einnahmen kommen der Arbeit des rumändischen Vereins Queensheart zugute, die sich um Roma-Kinder kümmern,, Bildung organisieren und Musik-Projekte (z.B. Mugurel) machen. Eintritt: 12 EUR VVK, erm. / 15 EUR AK Veranstalter: fiftyfifty & zakk
14:00-22:00
mit Ausstellung, Kultur, Getränken & Kleine Köstlichkeiten, Nostalgie & gute Laune & der Blick nach VORN.... Alle sind herzlich eingeladen! Eintritt: frei Veranstalter: attac Düsseldorf www.attac-duesseldorf.de
14:00-18:00
Die NPD und andere Rechtsextreme nutzen bei ihrem »Kampf um die Köpfe« ein vielfältiges Medienangebot als Transportmittel für ihre Ideologie, darunter auch Comics. Comics sind ein wichtiges Mittel der rechtsextremen und rassistischen Propaganda, aber auch ein Medium der schulischen wie außerschulischen politischen Bildung, um Rechtsextremismus und rassistische Vorurteile zu entlarven und historisches Wissen zu vermitteln, wie etwa der berühmte »Maus«-Comic von Art Spiegelman eindrucksvoll gezeigt hat. Doch beschränkt sich ihr Einsatz aktuell auf wenige Fälle. Und für einige »Comics gegen Rechts« gilt: Gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht. Generell herrscht ein großer Mangel an Wissen über die gesellschaftspolitische Bedeutung, über die Wirkungs- und Einsatzmöglichkeiten von Comics. Zum ersten Mal greift nun eine internationale Fachtagung das Thema in seiner Gesamtheit auf. Das Berliner »Archiv der Jugendkulturen« organisiert vom 29. bis 31. März 2010 in der Evangelischen Akademie Bad Boll die Tagung »Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics«, bei der über 20 hochkarätige ExpertInnen referieren werden. Im interdisziplinären Rahmen werden dort Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkungen von entsprechenden Comics vorgestellt und diskutiert sowie modellhaft Möglichkeiten für die Bearbeitung des Themas und den Einsatz entsprechender Comics in Schule und politischer Bildung erarbeitet. Parallel ist die Wanderausstellung »Holocaust im Comic « zu sehen. Die Tagung richtet sich u. a. an LehrerInnen, ErzieherInnen und Mitglieder von Aus- und Fortbildungsinstitutionen, MedienmitarbeiterInnen und andere MultiplikatorInnen, WissenschaftlerInnen und Studierende. Detaillierte Programminfos und Anmeldemöglichkeiten findet ihr auf www.jugendkulturen.de unter »Termine/Veranstaltungen«.
13:00-20:00
Tagesseminar von Marx 21-NRW mit Sarah Wagenknecht, Wolfgang Zimmermann u.v.m. Zeitplan: 10 Uhr bis 11.30 Uhr Lässt sich der Kapitalismus durch eine "vernünftige" Wirtschaftspolitik bändigen? Die Krisentheorie von Marx (Referent: Stefan Bornost) 11.50 Uhr bis 13.20 Uhr Würde sich Rosa Luxemburg an einer rot-roten Regierung beteiligen? DIE LINKE, Reform und Revolution heute (Referent: Wolfgang Zimmermann) MIttagspause 13.50 Uhr bis 15.20 Uhr Minarett-Verbot, Kopftuchdebatte: Wie soll die Linke reagieren? (Referent: Nils Böhlke) 15.45 Uhr bis 16.30 Uhr Regionaltreffen Was will M21 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr Abendpodium (u.a. mit Sarah Wagenknecht und Michael Bruns) Alternativen zum Kapitalismus: Welches Programm braucht die Linke? Eintritt: frei Veranstalter: Marx 21-NRW
Die NPD und andere Rechtsextreme nutzen bei ihrem »Kampf um die Köpfe« ein vielfältiges Medienangebot als Transportmittel für ihre Ideologie, darunter auch Comics. Comics sind ein wichtiges Mittel der rechtsextremen und rassistischen Propaganda, aber auch ein Medium der schulischen wie außerschulischen politischen Bildung, um Rechtsextremismus und rassistische Vorurteile zu entlarven und historisches Wissen zu vermitteln, wie etwa der berühmte »Maus«-Comic von Art Spiegelman eindrucksvoll gezeigt hat. Doch beschränkt sich ihr Einsatz aktuell auf wenige Fälle. Und für einige »Comics gegen Rechts« gilt: Gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht. Generell herrscht ein großer Mangel an Wissen über die gesellschaftspolitische Bedeutung, über die Wirkungs- und Einsatzmöglichkeiten von Comics. Zum ersten Mal greift nun eine internationale Fachtagung das Thema in seiner Gesamtheit auf. Das Berliner »Archiv der Jugendkulturen« organisiert vom 29. bis 31. März 2010 in der Evangelischen Akademie Bad Boll die Tagung »Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics«, bei der über 20 hochkarätige ExpertInnen referieren werden. Im interdisziplinären Rahmen werden dort Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkungen von entsprechenden Comics vorgestellt und diskutiert sowie modellhaft Möglichkeiten für die Bearbeitung des Themas und den Einsatz entsprechender Comics in Schule und politischer Bildung erarbeitet. Parallel ist die Wanderausstellung »Holocaust im Comic « zu sehen. Die Tagung richtet sich u. a. an LehrerInnen, ErzieherInnen und Mitglieder von Aus- und Fortbildungsinstitutionen, MedienmitarbeiterInnen und andere MultiplikatorInnen, WissenschaftlerInnen und Studierende. Detaillierte Programminfos und Anmeldemöglichkeiten findet ihr auf www.jugendkulturen.de unter »Termine/Veranstaltungen«.
Vortrags- und Diskussionsabend mit JournalistInnen der regionalen Presse und einem Vortrag von Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung, Erlangen. In den letzten Jahren ist eine Zunahme aufgeregter Debatten um Islam und Muslime in ganz Europa zu beobachten. Auch in Deutschland bilden sich Bürgerbewegungen, die gegen den Bau von Moscheen, das Kopftuchtragen sowie eine "Islamisierung" Europas agitieren. Deren ideologische Indoktrination findet vielfach im Internet statt. Die hier zu Grunde liegenden Haltungen werden nicht nur durch terroristische oder andere negativ besetzte Aktivitäten von Muslimen genährt, sondern auch dadurch, dass diese terroristischen Aktivitäten im Vergleich zu andere bedrohlichen Entwicklungen besonders viel Medienaufmerksamkeit erhalten. Dabei werden Medien zunehmend zum Vehikel für Think Tanks und PR-Aktionen unterschiedlichster Herkunft. Dieser komplexen Thematik wird sich die Referentin anhand einiger Beispiele nähern und der Frage nachgehen, ob und welche Wege es aus den verallgemeinerten Stereotypen heute gibt - denn ein Feindbild Islam scheint manchem Zeitgenossen durchaus willkommen. ... Dr. phil. Sabine Schiffer ist Gründerin und Leiterin des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen (www.medienverantwortung.de). Sie hat über die Islamdarstellung in den Medien promoviert. Ein antiislamisches Feindbild in der deutschen Gesellschaft erleichtert aktuelle und geplante Kriege gegen islamische Länder. WissenschaftlerInnen und Medienschaffende, die auf gruppenspezifische Menschenfeindlichkeiten hinweisen, sind für unsere Gesellschaft wichtig und sollten dafür nicht bestraft werden. Deshalb: auf der Solidaritätsseite www.solidaritaet-mit-dr-sabine-schiffer.de unterschreiben! Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Stadtjugendrings, Jusmi AB, dem Bündnis gegen Rechts, der afa-Gruppe Aschaffenburg, dem AK Migration und attac Aschaffenburg-Miltenberg.
Ab März werden am zweiten Mittwoch im Monat Infos und Hintergründe zu antifaschistischer Arbeit und aktuellen Themen geliefert. Thema im März: Einblick in die Geschichte der antifaschistischen Bewegung.
14:00-21:00
Tagesseminar zur Einführung in die Kapitalismuskritik Vor einer unbewohnten Bleibe haust ein Obdachloser: Guckt man sich genauer um, stößt man auf einen Haufen Reichtum in dieser Gesellschaft. Und auf noch viel mehr Armut. Wie kommt es, dass es so viele Produktionsmittel und Produkte gibt und trotzdem Leute hungern? Sind daran gierige ManagerInnen schuld, einfach das ungerechte System oder alle, weil alle viel zu viel konsumieren wollen? Wir wollen mit euch diskutieren, was diese Ökonomie am Laufen hält und welche Rolle Menschen und ihre Bedürfnisse darin spielen und warum das Problem kein »Zuviel« ist – weder an Produkten, noch an Bedürfnissen. Wir hielten übrigens auch dann nichts vom Kapitalismus, wenn die Armen reicher und die Reichen armer wären. Termin: 27.2.2010 in Aschaffenburg Information & Anmeldung: junge linke, Postfach 91 24 09 30424 Hannover info(at)junge-linke.de www.junge-linke.de Kontakt E-Mail: info(at)junge-linke.de
Tagesseminar von Marx 21-NRW mit Sarah Wagenknecht, Wolfgang Zimmermann u.v.m. Zeitplan: 10 Uhr bis 11.30 Uhr Lässt sich der Kapitalismus durch eine "vernünftige" Wirtschaftspolitik bändigen? Die Krisentheorie von Marx (Referent: Stefan Bornost) 11.50 Uhr bis 13.20 Uhr Würde sich Rosa Luxemburg an einer rot-roten Regierung beteiligen? DIE LINKE, Reform und Revolution heute (Referent: Wolfgang Zimmermann) MIttagspause 13.50 Uhr bis 15.20 Uhr Minarett-Verbot, Kopftuchdebatte: Wie soll die Linke reagieren? (Referent: Nils Böhlke) 15.45 Uhr bis 16.30 Uhr Regionaltreffen Was will M21 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr Abendpodium (u.a. mit Sarah Wagenknecht und Michael Bruns) Alternativen zum Kapitalismus: Welches Programm braucht die Linke? Eintritt: frei Veranstalter: Marx 21-NRW
Die Bahn - spitzelnder Dienstleister für Atommafia, Militär und Reiche? Mobilität ist viel wert, gerade in einer so vernetzten Gesellschaft wie wir sie heute haben. Zugriff auf Mobilität ist eine Ressource von besonderer Bedeutung. Ein funktionierendes, ausgebautes Schienennetz, für alle Menschen verfügbar- das wollen wir. Doch die Realität sieht anders aus - deswegen rufen wir auf zum Bahnhofsaktionstag am 11.3.2010 Ob mit Flugblättern, Transparenten, Theater, Blockaden, Kletteraktionen oder auch ganz anders - beteiligt euch an eurem regionalen Bahnhof mit einer eigenen Aktion! Atomtransporte Atomkraftwerke produzieren Atommüll, der eine Million Jahre lang sicher lagern muss. Weltweit gibt es kein Endlager für den tödlichen Abfall. Um das zu vertuschen wird der Müll immer wieder von einem Ort zum nächsten verschoben- gegen den Widerstand vieler engagierter Menschen durchgesetzt von Bahn und Polizei. Die Bahn ist sogar selbst Miteigentümer eines Atomkraftwerkes. Atomausstieg sofort! _www.contratom.de_ . Militärtransporte Die Bahn fungiert als Dienstleister für die Bundeswehr und transportiert Kriegsgerät. Sie ist damit mitverantwortlich für die Kriege des deutschen Militärs. Gegen antimilitaristische Aktivist_innen geht die Bahn mit Klagen vor. Kriege verhindern, Bundeswehr abschaffen! _www.militarismus-jetzt-stoppen.de.vu_ Bespitzelung und Mobbing, Lohndumping Mitarbeiter_innen der Bahn berichten immer wieder über politisch motivierte Entlassungen und Mobbing bei der Bahn. Wer politisch nicht die Linie der Bahn vertritt, oder als Bauernopfer in die Konzernpolitik passt, wird entsorgt. Alle Arbeiten, die outgesourct werden können, werden an Subunternehmen vergeben, die möglichst billig arbeiten. Arbeitnehmer_innenrechte verteidigen, Organisierung stärken- Mobbing entgegentreten! (Buchempfehlung: Günter Wallraff "Aus der schönen neuen Welt") Privatisierungspläne Dank der Finanzkrise ist die Privatisierung der Bahn vorerst vom Tisch - die Pläne liegen jedoch noch immer in der Schublade und zeigen worum es der Bahnspitze geht: Gewinnmaximierung statt Bahn für alle. Die Folgen einer Privatisierung zeigen sich in anderen Ländern: Das Schienennetz verschwindet aus der Fläche, Orte werden abgeschnitten und die Zahl der Unfälle steigt _www.bahn-fuer-alle.de_ . Einsparungen auf Kosten der Sicherheit Nicht erst seit dem Berliner S-Bahn-Skandal ist klar: Solange es keinen öffentlichen Druck gibt, wird die Bahn weiterhin an der Sicherheit sparen. Devise ist: Was noch fährt, bringt Kohle. Mobilität für Reiche Die Schnellstrecken werden weiter ausgebaut und kleine Bahnhöfe geschlossen. Es entstehen Wartebereiche für Privilegierte, während normale Reisende frieren müssen. Fahrkarten sind unbezahlbar und Mobilität wird zum Luxus. Wir fordern: Öffentlicher Nah- und Fernverkehr - kostenlos für alle! Vergangenheitsbewältigung Die unrühmlichen Kapitel der Konzernvergangenheit werden nicht behandelt, sondern totgeschwiegen und blockiert. So hatte beispielsweise der an die Deportationen von Kindern im dritten Reich mahnende "Zug der Erinnerung" immer wieder Probleme, überhaupt die Schienen nutzen zu dürfen und an Bahnhöfen halten zu dürfen _www.zug-der-erinnerung.eu_ . Zeigen wir der Bahn, was wir von solch einer Politik halten!
16:00-18:00
Die Mobilisierung gegen den Nazi-Aufmarsch vom 13.2. in Dresden ist die größte Anti-Nazi-Mobilisierungen der letzten 20 Jahre. Die Linksjugend [solid] und Die Linke.SDS laden Euch herzlich ein, die Erfahrungen und Ereignisse rund um Dresden 2010 zu diskutieren und einen Ausblick auf künftige Anti-Nazi-Proteste zu wagen. Unser Fokus richtet sich hierbei auf den 27./28.März, wo Pro NRW und NPD einen Aufmarsch gegen eine örtliche Moschee in Duisburg planen. Es ist unsere Aufgabe sie zu stoppen! Nur: Wie können sie gestoppt werden? Welche Schlüsse können wir aus Dresden ziehen? Verstehen wir den Kampf gegen Nazis als Kampf ums Ganze, so wollen wir uns auch mit weitergehenden Fragen beschäftigen. Welche gesellschaftlichen Kräfte wirkten beim Aufstieg Hitlers mit und was tat die Linke? Welche Rolle nimmt heute Islamophobie in der bürgerliche Gesellschaft ein? Die Konferenz soll auch eine Gelegenheit sein, sich mit AktivistInnen im Anti-Nazi-Bereich zu vernetzen und ist gleichzeitig ein Angebot an Neu-Interessierte nach Dresden einen Einstieg in kontinuierliche antifaschistische Arbeit zu finden. Fahrtkosten können erstattet werden! Aufgrund organisatorischer Herausforderungen(Verpflegung, Übernachtung etc.) ist eine frühzeitige Online-Anmeldung dringend erforderlich. Zum Anmeldeformular http://www1.linke-sds.org/spip.php?article276
Das Düsseldorfer Erwerbslosenfrühstück in Eigenregie von/für Erwerbslose selbst organisiert! Seit Anfang März 2007 treffen sich im zakk Erwerbslose mittwochs zum Frühstück. Im Anschluss finden Workshops und Veranstaltungen statt: 09:30 - 10:30 Frühstück 10:30 - 11:00 offene Gesprächsrunde 11:00 - offen Plakat / Aktionswerkstatt *Macht mit! * *Gemeinsam was tun, statt allein zu „verHartzen“!* Eintritt: Frühstücksbuffet 1,50 EUR Veranstalter: Düsseldorfer Erwerbslose & zakk in Koop. mit der Arbeitsloseninitiative Düsseldorf
Als der Staat rot sah, war durch den "Radikalenerlass" die hundertausendfache Verfolgung von Demokraten, Kommunisten und Friedenskämpfern in Deutschland besiegelt. Sie hatten sich unter anderem aus ihrer Erfahrung im antifaschistsichen Kampf gegen die Wiederbewaffung und Restaurierung kapitalistischer Verhältnisse engagiert und wurden dafür in der Adenauer-Ära der 50iger und 60iger Jahre verfolgt, kriminalisiert und mit Berufsverbot und Gefängnis bestraft. Während ehemalige ranghohe Nazis unter Adenauer erneut Karriere machten, wurde der Antifaschismus kriminalisiert. Gerd Deumlich, inzwischen 80 Jahre und langjähriger Funktionär in der damals und heute immer noch verbotenen FDJ und KPD berichtet als Zeitzeuge von den damaligen Kämpfen. Über das KPD -Verbot und die Zeit der Illegalität bis zur Neugründung der DKP, deren Mitglied er bis heute ist. Gerd Deumlich ist verantwortlicher Redakteur der Marxistischen Blätter. Eine Veranstaltung der VVN/BdA Düsseldorf Ort: Linkes Zentrum [hinterhof], Düsseldorf, Corneliusstr. 108
10:00-18:00
09:30-09:30
10:00-19:00
20:00-22:00
Auch die herrschende Politik macht den Wandel des Klimas zum Thema. Sie
bestreitet jedoch den Zusammenhang zwischen kapitalistischer Produktions-
und Lebensweise und den uns alle bedrohenden ökologischen Katastrophen.
Während aber die Regierungskonferenzen tagen, macht die NATO schon Nägel
mit Köpfen: die zu erwartenden Flüchtlingsströme aus neuen Dürrezonen oder
Überschwemmungsgebieten werden als Gefahr für die Stabilität Europas
betrachtet und sollen gegebenenfalls auch militärisch zurückgewiesen
werden. Wie in einem Brennglas verdichten sich im Bereich der Ökologie die
gesellschaftlichen Widersprüche auf internationaler Ebene: die Interessen
der herrschenden Klasse widersprechen den Gattungsinteressen. Die
unmittelbar ökologischen Folgen des Klimawandels erzeugen somit auch
massive globale politisch-gesellschaftliche Folgen, denen man auch nur auf
globaler Ebene begegnen kann. Es handelt sich um eine Herausforderung für
einen neuen Internationalismus. Das Ziel unserer Veranstaltung soll es sein, in der Kooperation von
verschiedenen linken, antikapitalistischen, sozialistischen,
kommunistischen Strömungen, Bewegungen und Parteien konkrete Forderungen
und Strategien zu entwickeln, um international gegen die fortgesetzte
Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und die kapitalistische Aufrüstung, die
mit Sozialabbau und Überwachungsstaat einhergeht, vorzugehen. Wir wollen
gemeinsam nach Ansatzpunkten für eine internationale demokratische
Zusammenarbeit suchen, wie sie etwa in der Ökosozialistischen Erklärung von
Belém vorausgesetzt wird. Der technische Machbarkeitswahn der bürgerlichen
Ideologen verkennt, dass es um gesellschaftliche Verhältnisse geht, die es
zu ändern gilt. Es ist erforderlich, ein weltweites Forderungsprogramm aus
den sozialen und ökologischen Bewegungen, aus den Gewerkschaften und
antikapitalistischen Organisationen zu entwickeln. Die soziale Dimension
der ökologischen Krise erfordert eine internationale Solidarität von unten,
um die kapitalistische Globalisierung von oben zurückzudrängen. Diese
Solidarität muss auf ein neues Verhältnis von Ökonomie und Ökologie
gerichtet sein, das allein mit dem Ende der verantwortungslosen, auf
blinder Profitlogik beruhenden kapitalistischen Herrschaft über die Natur
und die Menschen erreicht werden kann. Dazu gehört ein neues Verständnis
von Arbeit und Produktivität, welches das Verhältnis von Arbeiten und Leben
und die Wirkungen von Erwerbsarbeit auf Gesundheit und Wohlbefinden der
Menschen berücksichtigt. Wir steuern auf die nächste ökologische Krise zu,
aber was kann politisch getan werden, um nicht die absehbare Katastrophe,
sondern ein menschenwürdiges Leben im Einklang mit der Natur anzusteuern?
Termin: 13.-14.3.2010, Kassel
Information & Anmeldung:
SALZ e.V., Oberonstr. 21, 59067 Hamm
E-Mail: salzkreis(at)yahoo.de
Eine politische Veranstaltung mit theologischen und soziologischen Fragen, auf die wir Antworten finden werden. „Um Frieden zu erreichen müssen wir die verschiedenen Religionen der Welt verstehen lernen.“ – So schreibt der Dalai Lama im Vorwort zu dem Buch ´Wie buchstabiert man Gott?´ Ums „Verstehen lernen“ und ums Kennen lernen wird es in dieser Veranstaltung gehen. Wie sieht die Beziehung zwischen jüdischen und muslimischen Jugendlichen in Deutschland aus? Und Wie kann man Gemeinsamkeiten nutzen, um Dialoge und Freundschaften zu ermöglichen? In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Jugendzentrum der jüdischen Gemeinde Düsseldorf und dem Jüdisch-Muslimischen-Dialogverein lädt die Grüne Jugend Düsseldorf am 25. März zum Interreligiösen Dialog muslimischer und jüdischer Jugendlicher ins Zakk ein. Ab 17 Uhr gibt´s dann volles jüdisch-muslimisches Programm und wir lassen den Abend gemeinsam ausklingen! Eintritt: frei Veranstalter: Junge Grüne Düsseldorf
2-Tagesseminar zu Liebe, Sex und Lohnarbeit - Sexismus und Sexualität
unter bürgerlich-kapitalistischen Verhältnissen Wollen Menschen Kinder bekommen oder nicht bekommen, so ist ein Bezug auf
ihre geschlechtsspezifischen biologischen Eigenschaften notwendig.
Sexualität dagegen ist eine spezifisch gesellschaftlich geprägte Sache. Und
um letztere soll es auf unserem Seminar gehen: Um die Sexualität in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, um
romantische Liebe, »Frigidität«, Ehe, Orgien, Haushalt, »Perversionen«,
Lohnarbeit, Affären, Pornos, das Strafgesetzbuch und wie um diesen ganzen
Bereich eine geschweifte Klammer gesetzt ist, welche sie zur »Sexualität«
zusammenfasst. Eine Sphäre, in der das bürgerliche Individuumeine Identität
sucht und vielleicht findet, in der Autonomie und Freiheit staatlich
garantiert und reglementiert werden und der trotz rasanten Wandels immer
noch eine Aura des Ursprünglich-Natürlichen anhaftet. Und deren Praxis sich
auch in ihren liberalsten Formen sexistisch reproduziert. Wer mit uns darüber diskutieren möchte, warum Menschen unter
kapitalistischen Produktionsbedingungen eine solche Sphäre der Sexualität
zur Bestätigung der eigenen Autonomie brauchen, wo die Grenzen zwischen
»Normalität« und »Perversion« gesetzt werden und was sie bedeuten, wie
Pornographie und postmoderne Körperfeindlichkeit zusammenhängen, wieso
Sexualität und Gewalt so oft verknüpft sind, ob Heterosexuell-Monogame die
herrschenden Verhältnisse affirmieren oder ob eine kritische Sexualität
möglich ist, sollte sich anmelden.
Termin: 6./7.3.2010, Bremen
Information & Anmeldung:
www.junge-linke.de
Ein Infoabend über die politische Formierung von Bewegungen arbeitender Kinder in Lateinamerika, Afrika und Asien. Seit den 1970ern schließen sich arbeitende Kinder, mit oder ohne Unterstützung Erwachsener, zusammen. Sie erheben ihre Stimme gegen Ausbeutung bei ihrer Arbeit und setzen sich für bessere Arbeitsbedingungen, sogar für ein "Recht zu arbeiten" ein. Ihre Kindheit entspricht nicht dem westlich geprägten Konzept von einem Schutz- und Schonraum. Stattdessen verstehen sich die organisierten Kinder selber als soziale Subjekte und fordern ihre Menschenrechte ein. Nach einem einleitenden Vortrag folgt ein 30-minütiger Film über ein arbeitendes Kind in Peru. In einer anschließenden offenen Diskussionsrunde kann das Thema kritisch reflektiert werden. mit Philip Meade (ProNATs - Verein zur Unterstützung arbeitender Kinder, Berlin) Eintritt: frei Veranstalter: Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen & dem Referat für Politische Bildung des AStA der FH D www.infoabend.org
Die Düsseldorfer Greenpeace Gruppe stellt in einem Dia-/Filmvortrag Prinzipien, Ziele und Erfolge von ehrenamtlicher Mitarbeit bei Greenpeace vor. Auf dieser Informationsveranstaltung informiert Greenpeace über die Ziele, Prinzipien, Erfolge und Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitarbeit im Rahmen eines Vortrages. Der Vortrag wird durch Kurzfilme und Bildpräsentationen begleitet. Wer sich also schon immer mal unverbindlich über Greenpeace informieren wollte, sollte diesen Termin wahrnehmen. Im Rahmender Präsentation stellt die Greenpeace-Gruppe Düsseldorf auch den Aufbau, die Finanzierung, die Arbeitsweise und insbesondere die Grundprinzipien der international agierenden Umweltschutzorganisation Greenpeace vor. Der Fokus wird dabei auf Greenpeace Deutschland und Greenpeace International liegen. Es wird aufgezeigt, wie Greenpeace sich für den Erhalt der Umwelt und für die Rechte der Verbraucher einsetzt – sei es z.B. durch Recherchearbeiten, Mitarbeit an Infoständen auf Messen, Organisieren von Demonstrationen, Lobby- und Pressearbeit und sonstige friedliche Aktionen. Dabei wird die Gruppe Düsseldorf insbesondere auch auf die Aktivitäten vor Ort in Düsseldorf und Umgebung eingehen. Eintritt: frei Veranstalter: zakk www.greenpeace-duesseldorf.de Kontakt Name: Sabine Ellersick Kontakt E-Mail: s.ellersick ät nadeshda.org
Die Mobilisierung gegen den Nazi-Aufmarsch vom 13.2. in Dresden ist die größte Anti-Nazi-Mobilisierungen der letzten 20 Jahre. Die Linksjugend [solid] und Die Linke.SDS laden Euch herzlich ein, die Erfahrungen und Ereignisse rund um Dresden 2010 zu diskutieren und einen Ausblick auf künftige Anti-Nazi-Proteste zu wagen. Unser Fokus richtet sich hierbei auf den 27./28.März, wo Pro NRW und NPD einen Aufmarsch gegen eine örtliche Moschee in Duisburg planen. Es ist unsere Aufgabe sie zu stoppen! Nur: Wie können sie gestoppt werden? Welche Schlüsse können wir aus Dresden ziehen? Verstehen wir den Kampf gegen Nazis als Kampf ums Ganze, so wollen wir uns auch mit weitergehenden Fragen beschäftigen. Welche gesellschaftlichen Kräfte wirkten beim Aufstieg Hitlers mit und was tat die Linke? Welche Rolle nimmt heute Islamophobie in der bürgerliche Gesellschaft ein? Die Konferenz soll auch eine Gelegenheit sein, sich mit AktivistInnen im Anti-Nazi-Bereich zu vernetzen und ist gleichzeitig ein Angebot an Neu-Interessierte nach Dresden einen Einstieg in kontinuierliche antifaschistische Arbeit zu finden. Fahrtkosten können erstattet werden! Aufgrund organisatorischer Herausforderungen(Verpflegung, Übernachtung etc.) ist eine frühzeitige Online-Anmeldung dringend erforderlich. Zum Anmeldeformular http://www1.linke-sds.org/spip.php?article276
Critical Mass - Die monatliche Fahrradfahrt mit Massencharakter, weltweit an vielen Orten, ohne festen Ablauf und OrganisatorInnen. Seit Dezember 2006 wieder jeden letzten Freitag im Monat in Berlin. Critical Mass Fahrten zelebrieren das Fahrradfahren und wollen ihre Rechte im dominierten motorisierten Verkehr geltend machen. Keine Demonstration! Die Fahrten finden im Rahmen der Straßenverkehrsordnung statt. Priorität: Normal
08:00-15:00
Über 100 Gruppen/Aktivisten, der Off-Kultur-Kunst Szene in Düsseldorf haben FREIRÄUME FÜR BEWEGUNG ins Leben gerufen. Wir wollen die Beschneidung alternativer Kultur und selbstbestimmten Lebens in Düsseldorf stoppen, denn was in anderen Städten wie Hamburg, Berlin und Köln schon lange Thema ist, hat in Düsseldorf Einzug erhalten. Wir sehen uns als Teil einer bundesweiten Bewegung, die aktuell in mehreren deutschen Großstädten entsteht und ihr Recht auf Freiräume, Gestaltung und Mitbestimmung - kurz auf ihre Stadt - einfordert. Wir informieren über Aktionen und Freiräume. Eintritt: frei Veranstalter: Freiräume für Bewegung www.freiraum-bewegung.de
16:00-20:30
Gespräche, Information, Fachsimpeleien offenes Treffen für alle Interessierten; jeden 2. Mittwoch im Monat ab 20 Uhr - jetzt im ZAKK, Fichtenstr. 40, Düsseldorf Flingern; bei gutem Wetter im Biergarten, sonst in der Kneipe Erreichbar per ÖPNV: mit 706 bis Fichtenstraße Kontakt Name: Sabine Ellersick Kontakt E-Mail: s.ellersick ät nadeshda.org
09:00-19:00
08:00-08:00
2-Tagesseminar zu Liebe, Sex und Lohnarbeit - Sexismus und Sexualität
unter bürgerlich-kapitalistischen Verhältnissen Wollen Menschen Kinder bekommen oder nicht bekommen, so ist ein Bezug auf
ihre geschlechtsspezifischen biologischen Eigenschaften notwendig.
Sexualität dagegen ist eine spezifisch gesellschaftlich geprägte Sache. Und
um letztere soll es auf unserem Seminar gehen: Um die Sexualität in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, um
romantische Liebe, »Frigidität«, Ehe, Orgien, Haushalt, »Perversionen«,
Lohnarbeit, Affären, Pornos, das Strafgesetzbuch und wie um diesen ganzen
Bereich eine geschweifte Klammer gesetzt ist, welche sie zur »Sexualität«
zusammenfasst. Eine Sphäre, in der das bürgerliche Individuumeine Identität
sucht und vielleicht findet, in der Autonomie und Freiheit staatlich
garantiert und reglementiert werden und der trotz rasanten Wandels immer
noch eine Aura des Ursprünglich-Natürlichen anhaftet. Und deren Praxis sich
auch in ihren liberalsten Formen sexistisch reproduziert. Wer mit uns darüber diskutieren möchte, warum Menschen unter
kapitalistischen Produktionsbedingungen eine solche Sphäre der Sexualität
zur Bestätigung der eigenen Autonomie brauchen, wo die Grenzen zwischen
»Normalität« und »Perversion« gesetzt werden und was sie bedeuten, wie
Pornographie und postmoderne Körperfeindlichkeit zusammenhängen, wieso
Sexualität und Gewalt so oft verknüpft sind, ob Heterosexuell-Monogame die
herrschenden Verhältnisse affirmieren oder ob eine kritische Sexualität
möglich ist, sollte sich anmelden.
Termin: 6./7.3.2010, Bremen
Information & Anmeldung:
www.junge-linke.de
09:00-17:30
Enthüllungen über die Seilschaften zwischen Konzernen, Behörden, Geldgebern (Politik), Forschung und Lobbyverbänden der deutschen Agro-Gentechnik Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird ein intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl nur sechs Prozent der Bevölkerung diese Gentechnik im Essen oder auf dem Acker wollen? Diesen Fragen will der Referent Jörg Bergstedt an zwei Abenden in Berlin nachgehen. Seine Recherchen sind brisant und decken mafiose Strukturen und skandalöse Zustände bei Genehmigungen und Mittelvergabe für Genversuchsfelder auf. In den vergangenen Jahrzehnten sind alle relevanten Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Seilschaften von Kleinstunternehmen, Universitätsinstituten und seltsamen Biotechnologieparks names Biotechfarm oder Agrobiotechnikum entstanden, zwischen denen Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Bergstedt: "Es wird Zeit für einen Widerstand an den Orten der Seilschaften - von Behörden und Forschern ist nichts zu erwarten!" In der Veranstaltung sollen minutiös die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen durchleuchtet werden, darunter genauere Blicke auf das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsichergheit und weitere an Genehmigungsverfahren beteiligte Bundesbehörden. Als prägnante Beispiele werden der Firmenverbund BioOK und der Lobbyverband InnoPlanta vorgestellt. Die Zuschauer erwartet ein atemberaubender Abend. Doch der Referent will nicht nur Wut, sondern auch Mut machen. Deshalb endet sein Vortrag mit einem Ausblick auf Möglichkeiten des Widerstandes: "Wer nach mehr Forschung ruft oder sich auf staatliche Stellen verlässt, ist verlassen. Gentechnikfreiheit gibt es nur dann, wenn die 80 Prozent Ablehnung sich auch zeigen - nicht zwar nicht nur per Stimmzettel, Protestmail oder am Supermarktregal, sondern dort, wo die Gentechnikseilschaften arbeiten und die Felder angelegt werden!" Brisant sind Bergstedts Recherchen auch, weil zwei der wichtigsten DrahtzieherInnen in der deutschen Agro-Gentechnik versuchen, das weitere Verbreiten der Informationen über Verflechtungen mit Konzernen, Behörden und Geldgebern per Gericht verbieten zu lassen. Das Verfahren läuft zur Zeit am Landgericht Saarbrücken. Seine Erkenntnisse hat der Referent in der Broschüre "Organisierte Unverantwortlichkeit" zusammengestellt, zudem sind sie im Internet unter www.biotech-seilschaften.de.vu zu finden.