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Keine verpflichtende Online-Anbindung der elektronischen
Gesundheitskarte
Köln (ots) - "Wir haben einer verpflichtenden Online-Anbindung der
Arzt- bzw. Zahnarztpraxen mitnichten zugestimmt. Und das habe ich
gestern im Gespräch mit dem BMG auch noch einmal klar gesagt." Mit
diesen Worten kommentierte der stellvertretende Vorsitzende des
Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr.
Günther E. Buchholz, jüngste Meldungen, nach denen die Organisationen
der Leistungserbringer ihr Einverständnis mit Plänen des
Bundesgesundheitsministeriums erklärt haben sollen, die Praxen im
Zuge der weiteren Einführung der elektronischen Gesundheitskarte
(eGK) zu einer Online-Anbindung zu verpflichten.
"Die KZBV lehnt es nach wie vor ab, Praxen auf einen Online-Zugang
zu verpflichten. Für uns ist Freiwilligkeit weiterhin ein elementarer
Punkt. Der Minister hat aber keinen Zweifel daran gelassen, dass er
einen verpflichtenden Online-Abgleich der Versichertenstammdaten
durchsetzen will. Unter dem Eindruck dieser Ankündigung haben wir im
Rahmen eines Gesamtpaketes von zahnärztlicher Seite aus gefordert, dass
es auf jeden Fall eine Möglichkeit geben muss, den Online-Zugang
wenigstens von der Praxisverwaltungssoftware abzutrennen, in der sich
die medizinischen Daten der Patienten befinden." Nach diesem Modell
würde lediglich das Kartenlesegerät zur Überprüfung der
Versichertenstammdaten an das Netz angeschlossen, die sensiblen
Patientendaten aber blieben vor einem Online-Zugriff geschützt.
Originaltext: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung
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Für Rückfragen:
Dr. Reiner Kern, Tel.: 030 - 28 01 79 27
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
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