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Betreuungsgeld - Angebot unlauter, um nicht zu sagen unanstaendig (Kommentar)

Berliner Zeitung: Kommentar zur Kinderbetreuung

Berlin (ots) - Nur 14 Prozent der unter dreijährigen
Migrantenkinder profitiert von der frühen Sprachförderung einer öffentlichen Kinderbetreuung. Gewiss: Niemand wird gezwungen, sein Kind in einer Kita betreuen zu lassen. Es sollte auch niemand mit dem Lockangebot von 150 Euro monatlich dazu verleitet werden, seinem Kind die Chance auf frühe Förderung vorzuenthalten. Die öffentliche Kinderbetreuung ist nicht kostenlos und die finanzielle Lage vieler Migrantenfamilien prekär. Das Angebot eines Betreuungsgeldes ist unlauter, um nicht zu sagen unanständig.

Originaltext: Berliner Zeitung
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02.02.12    Absender/-in: Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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