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Pressemitteilung Nr. 05/2012
08. Februar 2012
Neuer Schwerbehindertenausweis auf der Zielgeraden - Bundesländer sind am
Zuge
"Der neue Schwerbehindertenausweis im Scheckkartenformat kann kommen,
vorausgesetzt die Bundesländer nehmen jetzt ihre Verantwortung wahr",
betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter
Menschen, Hubert Hüppe. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat
den Ländern einen Verordnungsentwurf für einen kleineren
Schwerbehindertenausweis vorgelegt. Damit habe es das im Nationalen
Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention angekündigte
Vorhaben für einen benutzerfreundlicheren Schwerbehindertenausweis
angeschoben, so der Beauftragte.
"Jetzt sind die Länder am Zuge. Ein weiteres Abwarten nach zig
Verhandlungsrunden über die genaue Gestaltung des neuen Ausweises ist nicht
akzeptabel. Wer den neuen Ausweis jetzt weiter verzögert, muss das Millionen
von Inhabern eines Schwerbehindertenausweises erklären, gegenüber denen seit
Jahren ein benutzerfreundlicheres Format angekündigt wird", so Hubert Hüppe.
Der Beauftragte wies zudem auf den Wegfall des Streckenverzeichnisses seit
September 2011 hin. Bahnnutzer mussten das Verzeichnis zuvor zusammen mit
ihrem Schwerbehindertenausweis in Nahverkehrszügen mitführen. Durch den
Wegfall sei ein Kostenfaktor für die Länder entfallen, so der Beauftragte.
Herausgeber
Beauftragter der Bundesregierung
für die Belange behinderter Menschen
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