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Demonstration fuer Gewerkschaftsfreiheit zum Abschluss der Berlinale

Demonstration für Gewerkschaftsfreiheit zum Abschluss der Berlinale

21.02.10

Heute demonstrierten 600 Menschen in Berlin für die Verteidigung der Gewerkschaftsfreiheit. Aufgerufen hatte die FAU Berlin, der es im Oktober 09 per gerichtlicher Verfügung untersagt worden war, sich Gewerkschaft zu nennen.

Auslöser war der seit mittlerweile einem Jahr andauernde Konflikt um die Arbeitsbedingungen im Kino Babylon Mitte, welches auch von der Berlinale bespielt wird.

Um ihre Solidarität auszudrücken, schlossen sich Mitglieder verschiedener sozialer Bewegungen an, wie die Northeast Antifa, Mitglieder des Emmily-Bündnisses oder des Komitees für Gewerkschaftsfreiheit. Dr. Renate Hürtgen vom Komitee fÜr Gewerkschaftsfreiheit wies in ihrer Rede darauf hin, dass mehr als die Hälfte der Gewerkschaften in anderen europäischen Ländern verboten wären, wenn dort die deutsche Rechtsprechung angewendet würde.

"Dieser Angriff auf die Koalitionsfreiheit betrifft alle ArbeitnehmerInnen. Wir sind zufrieden, dass die Debatte um die Gewerkschaftsfreiheit in Deutschland mittlerweile breite Kreise erreicht hat. Für uns ist dies erst der Anfang eines Konfliktes, der die Grundsätze des hiesigen Arbeitsrechts betrifft und den wir bis zum Ende führen werden", sagte Lars Röhm, Sekretär der FAU Berlin.

FAU Berlin

Quelle: scharf-links, 21.2.10
http://www.scharf-links.de/47.0.html?&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews[tt_news]=8950&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=546afef500

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23.02.10    Absender/-in: Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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