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Hallo,
anbei einige Infos über Gaza (auch als pdf im Anhang) - u.a. mit einigen
Hinweisen über Möglichkeiten, gegen die fortgesetzte Blokade zu protestieren.
Ich möchte den Bericht von 16 Hilfsorganisationen zitieren: "Kritik üben die
Organisationen an der internationalen Politik, die zwar immer wieder die
Blockade kritisiere, aber nichts unternehme um dieser israelischen Maßnahme ein
Ende zu bereiten. Die internationale Gemeinschaft muss endlich ihrer
Verantwortung gerecht werden und wirksam auf die Beendigung der
Versorgungsblockade drängen."
Die Redaktion von "Sand im Getriebe" hatte im Februar 2009 eine Reihe von
Artikeln veröffentlicht, die sich mit den israleischen Angriffen gegen Gaza
beschäftigten
http://sandimgetriebe.attac.at/6971.html
Mit freundlichen Grüßen
Marie-Dominique
Forderungen der Kundgebung vor der ägyptischen Botschaft in Bern
Samstag, 2. Januar 2010 um 14 Uhr
Wir fordern die ägyptische Regierung auf:
1. Öffnen Sie auf rechtlich klare Weise und dauerhaft den Grenzübergang Rafah
zwischen Ägypten und dem Gazastreifen und stoppen sie den Bau der Metall-Wand
entlang der Grenze zu Gaza, deren Ziel ist es, die Tunnel zu blockieren, durch
die überlebenswichtige Güter ins belagerte Gaza gelangen.
2. Lassen Sie den humanitären Konvoi "Galloway", der bereits einen zusätzlichen
Umweg von mehreren hundert Meilen hinter sich hat, ungehindert über Rafah nach
Gaza einreisen.
3. Lassen Sie die Einreise aller Pazifisten der 42 teilnehmenden Länder des
"Gaza Freedom March" nach Gaza, darunter auch ein Dutzend Teilnehmern aus der
Schweiz.
Collectif Urgence Palestine Genf, Schweiz Netzwerk für einen gerechten Frieden
in Palästina / Israel /
http://www.gazafreedommarch.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=197:
berne-rassemblement-devant-lambassade-egyptienne&catid=49&Itemid=53
Aktuelle Nachrichten:
1.1.2010
Über 300 Demonstranten, darunter die deutsche Delegation des Free Gaza March,
sind von ägyptischen Polizisten vor der israelischen Botschaft in Kairo
eingekreist. Das Verhältnis Demonstranten:Polizei beträgt 1:1 - bis jetzt. Für
heute wird eine Zunahme der Spannungen zwischen Demonstranten und ägyptischen
Sicherheitskräften erwartet. Für die telefonische Kontaktaufnahme steht Frau
Dr. Lutz unter der Nummer 004915204519740 zur Verfügung. Mit freundlichen
Grüßen Dr. Gabriele Weber
Video von den friedlichen Free-Gaza-Aktivisten in Kairo
http://www.youtube.com/watch?v=uPg-nKIN01Q
Unter folgenden Adressen gibt es genauere Informationen
http://www.kopi-endederbesatzung.de/5.0.html
http://gazafreedommarch.org
http://vivapalaestina.jimdo.com/
http://www.gazafreedommarch.ch
http://action4peace.net/forum/showthread.php?tid=41
http://salsa.democracyinaction.org/o/424/p/salsa/event/common/public/index.sjs?d
istributed_event_KEY=548
http://www.nahostfrieden.ch
http://www.bifa-muenchen.de/Blick-nach-Gaza
Und hier ein ZDF-Beitrag vom 29.12.:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/934998/Gaza-Aktivisten-sitzen-in-Ka
iro-fest#/beitrag/video/934998/Gaza-Aktivisten-sitzen-in-Kairo-fest
Siehe auch: http://www.tagesschau.de/ausland/gaza812.html
Der Konvoi von Viva Palästina ändert seine Route, da die ägyptische Regierung
die Durchfahrt verbietet
http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2009/12/200912281583520582.html
2 immer noch aktuelle Vorschläge: Mail an die ägyptische Borschaft , Anruf bei
dem Konsulat:
Die Leute vom Gaza Freedom March schlagen vor, als Individuen folgenden Brief
an die jeweiligen ägyptischen Botschaften zu mailen, Die email Adresse der
ägyptischen Botschaft hier lautet:
Embassy@egyptian-embassy.de
Mit solidarischen Grüßen
Doris Ghannam (KoPI)
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His Excellency
Ambassador of the Arab Republic of Egypt
Ramzy Ezzeldin Ramzy
Stauffenbergstr. 6-7
10785 Berlin
Excellency,
I am writing to express my full support for the December 31, 2009 Gaza Freedom
March.
I urge the Egyptian government to allow the 1,300 international delegates to
enter the Gaza Strip through Egypt.
The aim of the march is to call on Israel to lift the siege. The delegates will
also take in badly needed medical aid, as well as school supplies and winter
jackets for the children of Gaza.
Please, let this historic March proceed.
Thank you.
Name des / der mailschreiberin
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Kontaktadresse der ägyptischen Vertretungen
Frankfurt
955134-40 Konsul
955134-18 Vize Konsul
955134-30 Allgemein
5972131 Fax
Hamburg
Tel.: 0049 - 40-413326 0
Fax : 0049 - 40-413326 19
Email: gen-kons-et-hh ät gmx.de
Kontaktadresse der palästinensichen Abteilung im Aussenministerium in Kairo
Ahmed Azzam, tel +202-25749682 Email: ahmed.azzam ät mfa.gov.eg
- * Beispieltext
Ich rufe an / schreibe, um meine volle Unterstützung für den Gaza
Freiheitsmarsch am 31. Dezember zum Ausdruck zu bringen. Ich fordere die
ägyptische Regierung auf, die 1300 internationalen Delegierten nach Gaza
einreisen zu lassen.
Das Ziel des Marsches ist es Israel aufzufordern die Belagerung zu beenden. Die
Delegierten werden dringend gebrauchte medizinische Güter bringen, wie auch
Schulmaterial und Winterkleidung für die Kinder von Gaza.
Ich bitte Sie diesen historischen Marsch stattfinden zu lassen.
Danke schön.
Erklärung der Landesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationalismus (LAG
FIP) in Baden-Württemberg
Wir, die Landesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationalismus (LAG FIP) in
Baden-Württemberg, kritisieren die ägyptische Regierung, da sie die mehr als
150 Fahrzeuge, die lebensnotwendige Medikamente und Hilfsgüter nach Gaza
bringen wollen, keine Einreiseerlaubnis erteilt. Ein Jahr nach dem Überfall der
israelischen Luftwaffe auf den übervölkerten und seit Jahren abgeriegelten
Küstenstreifen, fehlt es vor allem an Medikamenten, an Lebensmitteln, an
Elektrizität und auch an Zement, um die zerstörten Häuser, Schulen und
Krankenhäuser wieder aufzubauen.
Laut Meldungen in Kairo soll die Grenze zu Rafah, dem einzigen Übergang
zwischen Gaza und Ägypten, »aus Sicherheitsgründen« bis auf weiteres
geschlossen bleiben. D.h. auch die mehr als 1300 Friedensaktivisten aus 42
Staaten, die mit einem Friedensmarsch nach Gaza gegen die israelische Blockade
demonstrieren, müssen draußen bleiben. In einem Interview betont Stefan Ziefle,
Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationalismus, unserer
Partei, dass "die Palästinenser und auch die israelische Friedensbewegung
nicht in der Lage sind, die Situation aus eigener Kraft heraus zu verändern. Es
liegt an uns, als außerparlamentarische Bewegung, als Protestbewegung, als
Solidaritätsbewegung den Druck auf Israel zu erhöhen."
Zum Jahrestag des Gaza-Krieges fordert pax christi die Aufklärung von
Kriegsverbrechen, ein Ende der Blockade und neue Gesprächsinitiativen. In der
Erklärung vom 22.12. heißt es: "Auch nach dem Ende des Krieges betreibt Israel
als Besatzungsmacht im Gazastreifen eine verhängnisvolle Blockadepolitik.
Lebensnotwendige Einfuhren werden nicht zugelassen, so dass achtzig Prozent der
Bevölkerung inzwischen von Nahrungsmittelhilfen abhängig sind. Das Bildungsund
Gesundheitssystem ist zusammengebrochen und tausende von Arbeitsplätzen
sind verloren gegangen. Mitarbeiter/innen von humanitären Hilfsorganisationen
und sogar EU-Delegationen wird der Zugang zu Gaza verweigert."
Auch der Bericht von 16 internationalen Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen
Organisationen "GAZA - DAS GROSSE VERSAGEN: KEIN WIEDERAUFBAU, KEINE
REGENERATION, KEINE AUSREDEN MEHR", der zum einjährigen Jahrestag der
israelischen Operation "Gegossenes Blei" veröffentlicht wurde, prangert die
katastrophale Situation in Gaza an. "So leiden 90% der Bevölkerung unter
Stromausfällen von vier bis acht Stunden pro Tag. Durch die Stromausfälle wird
auch die Wasserversorgung unterbrochen. Diese wird zusätzlich durch kaputte
Wasserleitungen und -Tanks behindert. Reparaturen sind unmöglich, da
Ersatzteile von Israel nicht als essenzielle humanitäre Güter betrachtet werden
und deshalb nicht eingeführt werden dürfen. Durch Druckverlust in den Leitungen
wird die Wasserversorgung durch verschmutztes Grundwasser kontaminiert. Die
schlechte Wasserqualität ist eine Hauptsorge der Hilfsorganisationen in Gaza.
Durchfall verursacht 12% der Todesfälle junger Menschen. Die 16 O
rganisationen drängen auf eine konzertierte Aktion der EU, um die Blockade des
Gazastreifens zu beenden. Die europäischen Außenminister werden aufgerufen,
Gaza zu besuchen, um sich selbst ein Bild von den Folgen für die Bevölkerung zu
machen. Als erster wichtiger Schritt wird die sofortige Öffnung der Übergänge
für Baumaterialien vor dem Wintereinbruch gefordert."
Die Direktorin von Amnesty International in Großbritannien, Kate Allen,
betont, dass Israels Verantwortung, seine Bürger zu schützen, Israel aber
nicht das Recht dazu gibt, jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in Gaza zu
bestrafen. Alle Staaten sind aufgrund des Internationalen Rechts zur
Intervention verpflichtet, um die brutale Blockade zu beenden. Die erbärmliche
Realität, die die 1,5 Millionen Menschen in Gaza ertragen müssen, sollte jeden
entsetzen, der noch ein Minimum an Mitgefühl hat#.
Auch wir fordern die Bundesregierung auf, Druck auf die israelische Regierung
auszuüben, um den ungehinderten Zugang zu Gaza zu ermöglichen. Der Konvoi mit
lebensnotwendigen Gütern muss nach Gaza einreisen, um Menschenleben zu retten.
Die über tausend Friedensaktivisten sollen freie Einreise in das besetzte
Gebiet haben, um ihre Solidarität mit den Bewohnern des Gazastreifens ausüben
zu können!
Die Rüstungs- und Waffenexporte nach Israel und in andere Länder der Region
gehören verboten.
V.i.S.d.P. Annette Groth, Menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion Die
Linke im Bundestag
Roger Waters A message of solidarity with THE GAZA
FREEDOM MARCH
27 December 2009
My name is Roger Waters. I am an English musician living in the USA. I am
writing to express my great admiration for and solidarity with the 1360 men and
women from 42 different countries around the World who are gathering in Egypt,
preparing for The Gaza Freedom March. We all watched, aghast, the vicious
attack made a year ago on the people of Gaza by Israeli armed forces and the
ongoing illegal siege. The suffering wrought on the population of Gaza by both
the invasion and the siege is unimaginable to us outside the walls. The aim of
The Freedom March is to focus world attention on the plight of the Palestinian
people in Gaza in the hope that the scales will fall from the eyes of all,
ordinary, decent people round the world, that they may see the enormity of the
crimes that have been committed, and demand that their governments bring all
possible pressure to bear on Israel to lift the siege.
I use the word 'crimes' advisedly, as both the siege and the invasion have
been declared unlawful by United Nations bodies and leading human rights
organizations. If we do not all observe international law, if some governments
think themselves above it, it is but a few short, dark, steps to barbarism and
anarchy.
The Gaza Freedom March is a beacon to all those of us who believe that under
the skin, we are all brothers and sisters, who must stand shoulder to shoulder,
if we are to make a future where all have recourse to law and universal human
rights. Where life, liberty, and the pursuit of happiness is not just the
preserve of the few. All the oil in The Middle East is not worth one child's
life. So to those of you who march, I tip my hat. It is a brave and noble thing
you do, and when you reach your goal please tell our Palestinian brothers and
sisters, that out here, beyond the Walls of their Prison, stand hundreds of
thousands of us in solidarity with them.
Today, hundreds of thousands, tomorrow, millions, soon, hundreds of millions.
We Shall Overcome.
Roger Waters
C 2009 GazaFreedomMarch.org
Gaza - das grosse Versagen:
Kein Wiederaufbau, keine Regeneration, keine Ausreden mehr
Zusammenfassung
Der Wiederaufbau und die Beseitigung der Kriegsschäden im Gazastreifen sind
noch immer nicht möglich, sagen 16 internationale Hilfs- und
Menschenrechtsorganisationen in einem neuen Bericht, der zum einjährigen
Jahrestag der israelischen Operation "Gegossenes Blei" erscheint.
Seit Ende der Offensive Mitte Januar hat die israelische Administration
lediglich 41 LKW-Ladungen mit Baumaterial nach Gaza zugelassen, berichten die
Organisationen, unter ihnen medico international, Oxfam und Amnesty
International UK. Für den Wiederaufbau und die Renovierung Tausender Häuser
werden aber Tausende von LKW-Ladungen benötigt.
Lediglich ein Bruchteil der Schäden an Häusern, ziviler Infrastruktur,
öffentlichen Einrichtungen und Geschäften konnte bisher repariert werden. Der
Zivilbevölkerung, sowie den UN- und Hilfsorganisationen wird bis auf wenige
Ausnahmen verboten Materialien wie Zement und Glas zu importieren. Durch die
Blockade werden damit alle Bewohner des Gazastreifens für die Taten einiger
Weniger bestraft. Kritik üben die Organisationen an der internationalen
Politik, die zwar immer wieder die Blockade kritisiere, aber nichts unternehme
um dieser israelischen Maßnahme ein Ende zu bereiten. Die internationale
Gemeinschaft muss endlich ihrer Verantwortung gerecht werden und wirksam auf
die Beendigung der Versorgungsblockade drängen. Die Bevölkerung von Gaza muss
die Möglichkeit erhalten, ihre Häuser selbst wieder aufzubauen und sich neue
wirtschaftliche Perspektiven zu erarbeiten.
Der Bericht beschreibt die tief greifenden Folgen des Einfuhrverbots für
Baumaterialien: Die Blockade führt zu häufigen Stromausfällen und Engpässen in
der Gas- und Wasserversorgung. Teile des Stromnetzes wurden während des
Konflikts bombardiert und müssten dringend repariert werden. Hinzu kommt, dass
Israel die Versorgung von Gaza mit industriellem Öl einschränkt.
90% der Bevölkerung leiden unter Stromausfällen von vier bis acht Stunden pro
Tag. Durch die Stromausfälle wird auch die Wasserversorgung unterbrochen. Diese
wird zusätzlich durch kaputte Wasserleitungen und -Tanks behindert. Reparaturen
sind unmöglich, da Ersatzteile von Israel nicht als essenzielle humanitäre
Güter betrachtet werden und deshalb nicht eingeführt werden dürfen. Durch
Druckverlust in den Leitungen wird die Wasserversorgung durch verschmutztes
Grundwasser kontaminiert. Die schlechte Wasserqualität ist eine Hauptsorge der
Hilfsorganisationen in Gaza. Durchfall verursacht 12% der Todesfälle junger
Menschen.
Die Blockade, die im Juni 2007 begann, nachdem Hamas die Kontrolle über den
Gazastreifen übernahm, hat die Armut in Gaza sprunghaft erhöht. 80% der
Menschen sind von Hilfe abhängig. Unternehmen und Farmen mussten ihren Betrieb
einstellen und Arbeiter entlassen. Das Ausfuhrverbot hat die Bauern hart
getroffen. Durch den Krieg wurden 17% der Agrarfläche samt Gewächshäuser und
Bewässerungssysteme zerstört. Weitere 30% der Agrarfläche sind durch
Erweiterung der israelischen Sperrgebiete verloren gegangen.
Die 16 Organisationen drängen auf eine konzertierte Aktion der EU, um die
Blockade des Gazastreifens zu beenden. Die europäischen Außenminister werden
aufgerufen, Gaza zu besuchen, um sich selbst ein Bild von den Folgen für die
Bevölkerung zu machen. Als erster wichtiger Schritt wird die sofortige Öffnung
der Übergänge für Baumaterialien vor dem Wintereinbruch gefordert.
Der Bericht wird gemeinsam herausgegeben von: Amnesty International UK,
Broederlijk Delen, CAFOD, CCFD Terre Solidaire, Christian Aid, Church of
Sweden, Diakonia, Finn Church Aid, Medical Aid for Palestinians, medico
international Deutschland, medico international Schweiz, Mercy Corps, MS
ActionAid Denmark, Oxfam Deutschland, Trocaire, United Civilians for Peace (a
coalition of Dutch groups - Oxfam Novib, Cordaid, ICCO, and IKV Pax Christi)
Deutsche Übersetzung des Berichts:
http://medico.de/media/bericht-gaza-das-grosse-versagen.pdf
Amnesty International UK (http://www.amnesty.org/),
Broederlijk Delen (http://www.broederlijkdelen.be/),
CAFOD (http://www.cafod.org.uk/news/gaza-action),
CCFD Terre Solidaire (http://www.ccfd.asso.fr/),
Christian Aid (http://www.christianaid.org.uk/)
Church of Sweden (http://www.svenskakyrkan.se/),
Diakonia (http://www.diakonia-world.org/),
Finn Church Aid (http://www.kua.fi/en/our_work/middle_east/?id=329),
Medical Aid for Palestinians (http://www.map-uk.org/),
medico international Deutschland (http://www.medico.de/),
medico international Schweiz (http://www.medicointernational.ch/),
Mercy Corps (http://www.mercycorps.org/),
MS ActionAid Denmark (http://www.ms.dk/),
Oxfam Deutschland (http://www.oxfam.de/),
Trocaire (http://www.trocaire.org/),
United Civilians for Peace (a coalition of Dutch groups - Oxfam Novib,
Cordaid, ICCO, and IKV Pax Christi) (http://www.unitedcivilians.nl/nl/
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