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Iran: Todesstrafe soll morgen vollstreckt werden
İhsan Fetahiyan soll in aller frühe hingerichtet werden
İhsan Fetahiyan befindet sich zurzeit im Gefängnis von Sine/Iran. Er ist
einer von vielen gegen die im Iran die Todesstrafe ausgesprochen worden
ist. Sein Anwalt wurde für Morgen, den 11.11.2009 um 4 Uhr früh ins
Gefängnis bestellt.
Seit dem 8. Oktober befindet sich Ihsan Fetahiyan, mit der Forderung
nach Abschaffung der Todesstrafe, im Hungerstreik. Ihm haben sich 40
Gefangene im Gefängnis von Sine angeschlossen, darunter 20 Frauen. Auch
eine Gruppe von Intellektuellen, Schriftstellern und Journalisten haben
sich für die Aussetzung der Todesstrafe eingesetzt und rufen die
internationale Öffentlichkeit dazu auf, sich gegen die Todesstrafe
einzusetzen und das Leben von Ihsan Fetahiyan zu retten.
Ihsan Fetahiyan befindet sich seit Juli 2008 im Gefängnis. Ihm wird
Mitgliedschaft in der Partei für ein freies Leben PAJK, einer
Organisation die sich für die Rechte der Kurden einsetzt, nachgesagt.
Zurzeit sind 13 Männer und Frauen im Iran wegen Mitgliedschaft in der
PKK bzw. PAJK von der Todesstrafe bedroht. Im Jahre 2007 wurde Hasan
Hikmet Demir hingerichtet. Seine Hinrichtung war die erste Vollstreckung
der Todesstrafe gegen ein Mitglied der PAJK. Hasan Hikmet Demir wurde
vor seiner Hinrichtung schwer gefoltert. Kurz vor seiner Hinrichtung
wurde ihm noch ein Messer in den Rücken gerammt. Die Bilder von seiner
Hinrichtung erschütterten damals die Welt.
Quelle: ANF, 10.11.2009, ISKU
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