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Re: GfbV: Irak: Nach Anschlagserie auf Kirchen gezielte Unterstuetzung von Auffangprojekten

Frueher hatten die feinde des Iraks behauptet;sie seien gegen die Besatzung. Heute merkt man; dass die lage zunehmend schwerer (nach dem Rueckzug der US Armee) wird. Was diese Leute wollen ist eigentlich die autoritaere Herscahft zu wiederherstellen. Deshalb soll die irakische Regierung stark und gnadenloss zurueck schlagen. Diese werden von Diktaturstaaten trainiert und unterstuetzt, um Demokratie haesslich machen zu koennen, und um ihren Aersche daher einen ueberzeugungsschutz bauen zu versuchen.
Frueher hatten diese Miststaaten auch behauptet; Sie unterstuetzen Kaempfer nur um die Besatzungstruppen dazu zu bringen aus dem Irak moeglichst bald zurueck zu ziehe

Kurdistan Infos schrieb am 14.07.09:

> ## Nachricht zur Information/Dokumentation weitergeleitet >
>
> GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER
>
> PRESSEMITTEILUNG
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> Göttingen/Arbil, den 13. Juli 2009
>
> Irak: Nach Anschlagserie auf Kirchen gezielte Unterstützung von > Auffangprojekten für christliche Flüchtlinge gefordert
>
> Nach der jüngsten Serie von Bombenanschlägen gegen sechs Kirchen in > Bagdad am vergangenen Sonntag fordert die Gesellschaft für bedrohte > Völker (GfbV) gezielte Unterstützung für Auffangprojekte für christliche
> Vertriebene im Irak. „Extremistische Islamisten legen es systematisch > darauf an, die höchstens noch 100.000 assyro-chaldäischen Christen aus > der irakischen Hauptstadt zu vertreiben“, sagte der GfbV-Nahostreferent > Kamal Sido am Montag in Göttingen nach einem Telefongespräch mit > GfbV-Mitarbeitern im Irak.
>
> „Für diese Flüchtlinge sowie für vertriebene Assyro-Chaldäer, die in > Flüchtlingslagern in Jordanien oder Syrien gestrandet sind, sollte es in
> der überwiegend von Christen bewohnten Niniveh-Ebene in der > nordirakischen Provinz Mosul Ansiedlungsprojekte geben“, heißt es in > Schreiben der Menschenrechtsorganisation an die Regierungen der > EU-Staaten, Kanadas und der USA. So könnten diese Menschen endlich eine > tragfähige Zukunftsperspektive im eigenen Herkunftsland entwickeln. >
> Außerdem sollte eine Volksbefragung in der Niniveh-Ebene über einen > möglichen Anschluss an das benachbarte autonome Bundesland Kurdistan > durchgeführt werden, das ebenfalls Unterstützung für die Ansiedlung von > Flüchtlingen erhalten sollte. In Kurdistan haben viele Christen Zuflucht
> gefunden, weil sie dort Verwandte haben. Zusätzlich sollten die > EU-Staaten sich bereit erklären, größere Kontingente christlicher > Irak-Flüchtlinge aufzunehmen. Deutschland will bisher nur 2.500 > besonders bedürftige Flüchtlinge einreisen lassen.
>
> Durch eine Autobombe, die vor der altorientalischen orthodoxen > Maria-Kathedrale in die Luft gesprengt wurde, starben am Sonntag in > Bagdad mindestens vier Christen. Es gab zahlreiche Verletzt. Sprengsätze
> explodierten auch vor der St. Josef Kirche im Westen, jeweils vor einem > christlichen Gotteshaus im Al-Karrada-Viertel und im Al-Ghadeer-Viertel > im Osten, vor einer Kirche im Dora-Viertel im Süden sowie vor einer > sechsten Kirche der Stadt. Auch aus der erdölreichen nordirakischen > Stadt Kirkuk meldeten GfbV-Mitarbeiter ein Attentat auf einen Christen. > Dort wurde der Generaldirektor des Finanzwesens, Aziz Rezqo, vor seinem > Haus im Stadtviertel Domez von Unbekannten erschossen.
>
> Aus der Fünf-Millionen-Metropole Bagdad sind nach GfbV-Angaben seit 2003
> mehr als drei Viertel der dort ansässigen rund 400.000 Christen > geflohen. Viele wagten es kaum noch, einen Gottesdienst zu besuchen oder
> ihre Kinder auf eine christliche Schule zu schicken.
>
> Laut „Chronik der Gewalt“ gegen Christen und Mandäer im Irak, die die > GfbV seit dem Sturz Saddam Husseins führt, wurde auf die
> Maria-Kathedrale bereits am 24. 09. 2006 ein Terroranschlag verübt. > Dabei wurden zwei Menschen getötet und 17 verletzt. Die St. Josef-Kirche
> wurde bereits 2004 durch einen Anschlag schwer beschädigt. >
> Die Chronik der Anschläge auf Christen im Irak kann bei der GfbV per > E-Mail an nahost@gfbv.de angefordert werden. Die Chronik wird laufend > aktualisiert.
>
> >>>>>>>>>>>>> Für Menschenrechte. Weltweit. <<<<<<<<<<<<<<< > Gesellschaft für bedrohte Völker / Society for Threatened Peoples > P.O. Box 20 24 - D-37010 Göttingen/Germany
> Nahostreferat/ Middle East Desk
> Dr. Kamal Sido - Tel: +49 (0) 551 49906-18 - Fax: +49 (0) 551 58028 > E-Mail: nahost@gfbv.de - www.gfbv.de

15.07.09    Absender/-in: Ahmad Hussein Annan <ann_2006@hotmail.de>
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