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http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5166:ngos-warnen-vor-ausbeutung-von-oelsanden-im-kongo&catid=43&Itemid=96
Entwicklungspolitik Online, 2.7.09
NGOs warnen vor Ausbeutung von Ölsanden im Kongo
Berlin (epo.de). - 20 zivilgesellschaftliche Gruppierungen aus aller Welt
haben im Vorfeld des G8 Gipfels in L'Aquila den italienischen
Erdölkonzern Eni dazu aufgerufen, seine Pläne zur Erschließung von Ölund
Teersanden und zur Produktion von Agrotreibstoffen im afrikanischen
Kongobecken zu überdenken. Angesichts der Pläne von Eni stelle sich die
Frage, wie ernst es den Regierungen der G8-Länder - und insbesondere der
italienischen Regierung als Großaktionär von Eni - damit sei, den
Klimawandel zu bekämpfen, heißt es in einer Erklärung vom Donnerstag.
Zu den Unterzeichnern des Aufrufs an Eni gehören unter anderen die
Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), Friends of the Earth, die
Umwelt- und Menschenrechtsorganisation "urgewald" und das Rainforest
Action Network. Der Klimawandel ist eines der zentralen Themen der
diesjährigen G8-Konferenz.
"Was Eni da vor hat, ist das erste Teersandprojekt in Afrika", warnte
Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. "Dessen Folgen für
die Umwelt und die Menschen in der Region, und für unser Klima, wären
gewaltig. Weder die Republik Kongo noch wir können uns das leisten."
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