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http://www.neues-deutschland.de/artikel/151679.monokultur-statt-serengeti.html
Neues Deutschland, 6.7.09
Monokultur statt »Serengeti«
FAO-Vorschlag: Westafrikas Savanne soll zur landwirtschaftlichen
Nutzfläche werden
Von Norbert Suchanek
Eine neue Studie von Weltbank und Welternährungs- und
Landwirtschaftsorganisation FAO schlägt vor, die Savannen Afrikas in
großem Maßstab in Ackerflächen zu verwandeln.
Jeder kennt sie, die legendäre Serengeti, Heimat von Elefanten,
Nashörnen, Büffeln, Löwen, Leoparden und Nomadenvölkern. Diese
ostafrikanische Savanne ist Teil eines weit größeren, kontinentalen und
artenreichen Savannengürtels nördlich und südlich der tropischen
Regenwaldzone von West- bis Ostafrika, der sich von Guinea bis Somalia,
von Kenia, Tansania und Mosambik bis Angola erstreckt. 600 Millionen
Hektar Land, das Afrika zu einem »Global Player« in der
Nahrungsmittelproduktion machen könnte, so die FAO. Bisher werde erst ein
Zehntel des Areals landwirtschaftlich genutzt, obwohl 400 Millionen
Hektar dieser Guinea-Savannen-Zone aufgrund der Bodenbeschaffenheit und
des lokalen Klimas beste Nutzungseigenschaften aufwiesen.
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