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Gaddafi & Schweiz & franzoesische Atomkraftwaffen

Liebe Freundinnen und Freunde in den Atomverteilern,

Die Drohungen des lybischen Staatspräsidenten Gaddafi waren ein großes Thema in allen Medien. Der geplante Export von französischen Atomkraftwaffen nach Lybien und in Spannungsgebiete wurde in der Berichterstattung absolut ausgeklammert. Evtl. könnten wir mit Leserbriefen dieses wichtige Thema in die Köpfe der Menschen bringen und das ohne irgendwelche Kriegstreiber zu unterstützen.
Das Thema Atomkraftwaffen und Proliferation muss stärker in den Focus der Umweltbewegung rücken. Gerade die Schweizer Anti-Atombewegung sollte hier aktiver werden...

Liebe Grüße
Axel

Gaddafi, Dschihad und die Gefährdung der Welt durch die Lieferung von französischen Atomkraftwaffen

Der libysche Staatschef Gaddafi hat im Februar 2010 zum Dschihad gegen die Schweiz aufgerufen. "Der ungläubigen und abtrünnigen Schweiz, die die Häuser Allahs zerstört, muss der Dschihad erklärt werden", wird er in verschiednen Medien zitiert.

Gaddafi, Dschihad, Atomwaffen & Atombomben

Das Verhältnis zwischen Libyen und der Schweiz ist mehr als zerrüttet, weil die schweizer Polizei in Genf Hannibal al-Gaddafi, den Sohn des Staatschefs, wegen Misshandlung von Hausangestellten für kurze Zeit festgenommen hatte.

Im Juli 2009 sagte der libysche Staatschef beim G-8-Gipfel: "Die Schweiz müsse zerschlagen und auf ihre Nachbarländer aufgeteilt werden". Gaddafi Sohn Hannibal wird in der britischen "Sunday Times" folgendermaßen zitiert: *"Wenn ich eine Atombombe hätte, würde ich die Schweiz von der Landkarte fegen." *

Durch den Bau französischer Atomkraftwerke in Lybien könnte der Alptraum lybischer Atomkraftwaffen Realität werden

_Dazu hier noch einmal eine alte Presseerklärung von BUND und CSFR_

Staatspräsident Sarkozy verkauft für Areva und Siemens
Atomkraftwaffen an Libyen, Marokko, China, Algerien

CSFR Comité pour la Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin, BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein

Wie der französische Präsident Sarkozy durch Atomexporte an Gaddafi und Andere den Weltfrieden gefährdet

<http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/gallery.php?id=754> Der Präsident verkauft für die Atomkonzerne Areva und Siemens Atomkraftwaffen an Libyen, Marokko, Algerien, China...

Über zwei Jahrzehnte nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl hat Herr Sarkozy die atomare Katastrophe vergessen oder verdrängt. (besser: Das Vergessen wurde/wird in Frankreich von einflussreichen Lobbygruppen gut organisiert) Staatspräsident Sarkozy hofiert den Ex-Diktator und verkauft französische AKW und sorgt so für die Proliferation von Atomwaffen.

Eine mit dem Unfall von Tschernobyl durchaus vergleichbare Katastrophe für die Menschheit ist jedes neue Land, das mit Hilfe der so genannten friedlichen Nutzung der Atomenergie zum Atomwaffenstaat wird.

Doch der französische Präsident und derzeitige EU - Ratspräsident sieht sich als Außendienstmitarbeiter und Vertreter der französischen Atomkonzerne.

hier: Mehr Infos zu AKW und Atomwaffen
<http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/atomkraftwaffen-abschaffen.html>

Jean Jaques Rettig (CSFR), Axel Mayer (BUND Regionalverband) 11.12.2007

04.03.10    Absender/-in: Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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