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Pressemitteilung von
.ausgestrahlt - Gemeinsam gegen Atomenergie
BUND
Campact
IG Metall Küste
Hamburg, 4. März 2010
- Großdemonstration pro Atomausstieg am 24. April
- Breites Bündnis plant 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette
vom AKW Krümmel über Hamburg zu den AKW Brokdorf und Brunsbüttel
Hamburg - Die Anti-AKW-Bewegung macht mit breiter Unterstützung mobil
gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke: Am 24. April soll unter dem
Motto "KettenreAktion: Atomkraft abschalten!" eine 120 Kilometer lange
Menschenkette die Atomkraftwerke Krümmel, Brokdorf und Brunsbüttel
verbinden.
Die Organisatoren stellten jetzt die genaue Streckenführung und ihre
konkreten Pläne für den Tag der Großdemonstration vor. Neben den genannten
AKW-Standorten werden auch Hamburg und die Ortschaften Geesthacht,
Schenefeld, Pinneberg, Uetersen, Elmshorn und Glückstadt tangiert. Entlang
der Strecke wird sich eine große Zahl regionaler Gruppen an der Aktion
beteiligen. Auch bundesweit wird mobilisiert. Sonderzüge sollen aus
Berlin, Dresden, Kassel und Augsburg nach Pinneberg und Elmshorn fahren.
"Es ist uns gelungen, die Aktions- und Menschenkette auf eine breite
organisatorische Basis zu stellen. Dies zeigt, dass viele Menschen bereit
sind, für den Atomausstieg zu kämpfen. Wir gehen von einer Beteiligung
zehntausender Menschen an der Aktion aus", sagte Jochen Stay, Sprecher der
Anti-Atom-Initiative ".ausgestrahlt".
Neben ".ausgestrahlt" sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND), das Kampagnennetzwerk Campact und die Arbeitsgemeinschaft Schacht
Konrad an der direkten Vorbereitung der Großdemonstration beteiligt.
Insgesamt getragen wird sie von einem breiten Bündnis, zu dem der Deutsche
Gewerkschaftsbund (DGB Nord), der Bundesverband Erneuerbare Energien
(BEE), SPD, Grüne, Linke, der Südschleswigsche Wählerverband SSW sowie
zahlreiche lokale Anti-Atom-Initiativen gehören.
"Die Stromkonzerne wollen längere AKW-Laufzeiten durchsetzen, damit sie
mit ihren alten abgeschriebenen Atommeilern noch höhere Gewinne einfahren
können. Dagegen formiert sich ein wachsender Protest in der Bevölkerung.
Wir werden am 24. April einmal mehr deutlich machen, dass die gefährlichen
Atomkraftwerke jetzt vom Netz müssen, damit der Weg frei wird für sauberen
Strom. Längere Laufzeiten für alte Reaktoren verzögern nur den Umstieg auf
erneuerbare Energien", sagte der Energieexperte des BUND, Thorben Becker.
"Die Gewerkschaften halten am vereinbarten Atomausstieg fest. Wir brauchen
die Energiewende, nur die erneuerbaren Energien sind eine Wachstumsbranche
und stehen für zukunftsfähige Arbeitsplätze", sagte Frank Teichmüller von
der IG Metall Küste. "Die Gewerkschaften und insbesondere die IG Metall
werden sich aktiv an der Vorbereitung der Anti-Atom-Demonstration und an
der Mobilisierung für die Aktionskette beteiligen", so Teichmüller.
Die Organisatoren der Aktions- und Menschenkette wollen vor allem ein
Wiederanfahren der Atommeiler in Brunsbüttel und Krümmel verhindern.
"Brunsbüttel und Krümmel sind seit mehr als zwei Jahren nicht mehr am
Netz. Strom ist trotzdem genügend da. Die Atomkraftwerke und ihre Risiken
sind also entbehrlich. Wir gehen auf die Straße, damit die Pannenmeiler
für immer abgeschaltet bleiben", sagte Christoph Bautz, Geschäftsführer
von Campact.
Auch im hessischen Biblis und im nordrhein-westfälischen Ahaus werden am
24. April Atomkraftgegner demonstrieren. In der Woche zuvor startet vom
Wendland aus ein Traktor-Treck zum AKW Krümmel.
Alle Informationen und auch Karten des Streckenverlaufs finden Sie unter
http://www.anti-atom-kette.de
- Pressekontakt
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- Jochen Stay von .ausgestrahlt, Mobil: 0170-9358759
- Thorben Becker, BUND-Energieexperte, Tel. 030-27586-421, Mobil:
0173-6071603 bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressestelle, Mobil:
0171-8311051
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Stefan Diefenbach-Trommer
Telefon 040/2531 79 73, Fax 040/2531 89 44
.ausgestrahlt
gemeinsam gegen Atomenergie - eine Mitmachkampagne
Normannenweg 17-21, 20537 Hamburg
www.ausgestrahlt.de
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