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Nach einem Treffen Schulterschluss in Wanheim

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http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/Schulterschluss-in-Wanheim-id2696468.html

Der Westen, 9.3.10

Nach einem Treffen
Schulterschluss in Wanheim

Florian Müller

Zu einem ersten Schulterschluss ist es Anfang der Woche in der Gaststätte Jägerhof zwischen der Bürgerinitiative "Besser leben in Wanheim" und dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" gekommen.

Grund dafür sind die zu erwartenden Aktivitäten rund um die Wanheimer Zweigstelle der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) an der RichardSeiffert -Straße, die, wie berichtet, demnächst verstärkt
Atommüll=Transporte aus der Kernforschungsanlage in Jülich be=kommen und konditionieren wird. Für Samstag, 10. April, soll es eine weitere Demonstration geben, die erste Kundgebung der Atomgegner im Januar wurde aus Sicht der Veranstalter ein Erfolg.

Heiner Möllers, Sprecher der Initiative "Kein Atommüll in Ahaus", stellte nach dem Treffen fest: "Die Pläne der GNS - einer Tochter von EON, RWE, EnBW und Vattenfall - für die Atommülltransporte von der GNSAtomm üllkonditionierungsanlage Wanheim nach Ahaus werden immer konkreter: In den kommenden Jahren sollen jährlich 30 große Container mit je 26 Atommüllfässern per Bahn nach Ahaus rollen, um in Duisburg Platz für eine Erweiterung der Atommüllkonditionierung zu schaffen und um politischen Druck für die Inbetriebnahme des geplanten Endlagers Konrad aufzubauen."

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11.03.10    Absender/-in: Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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