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Zwischenlager Ahaus: Atomkraftgegner verbuenden sich

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http://www.mv-online.de/lokales/kreis_borken/alstaette_nienborg/ 1284550_Atomkraftgegner_verbuenden_sich.html

Münsterländische Volkszeitung, 9.3.10

Zwischenlager Ahaus: Atomkraftgegner verbünden sich

Mit scharfer Kritik reagieren die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" sowie das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen auf die jüngsten Aussagen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) zur Zwischen- und Endlagerung von Atommüll.

So hat Arthur Junkert vom BfS in einem Artikel unserer Zeitung gesagt, die Endlagerfrage für schwach- und mittelradioaktive Abfälle sei geklärt. Und weiter hieß es, der bei Salzgitter gelegene Schacht Konrad als geplantes Atommüll-Endlager werde "mindestens 300.000 Jahre dicht halten". Schacht Konrad gilt als Entsorgungsnachweis für den schwach- und mittelradioaktiven Atommüll, der schon bald ins Atommülllager nach Ahaus rollen solle.

"Diese Art von Beschwichtigung ist naiv und gefährlich. Nach diesen wohlklingenden Theorien hätte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl niemals passieren dürfen, und das sogenannte Versuchsendlager Asse wäre ebenfalls noch für 100.000 Jahre sicher - die Fakten sprechen aber eine andere Sprache.

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10.03.10    Absender/-in: Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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