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Newsletter vom 24.02.2010 - Vertreibung aus dem Leben
BERLIN/MÜNCHEN (Eigener Bericht) - Eine von der Bundesregierung
finanzierte Studie zur Geschichte des Bundes der Vertriebenen (BdV)
relativiert die NS-Aktivitäten früherer "Vertriebenen"-Funktionäre.
Dies berichtet die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Demnach seien manche Argumentationen in dem Papier, das die
NS-Vergangenheit hochkarätiger Vertreter der
Umgesiedelten-Organisationen untersucht, geeignet, "die
nationalsozialistische Grundüberzeugung Heinrich Himmlers in Zweifel
(zu) ziehen". Die Studie ist vom Institut für Zeitgeschichte in
München erstellt worden und wird streng unter Verschluss gehalten; das
Institut relativiert ihre Bedeutung und erklärt, es handele sich dabei
lediglich um eine "Machbarkeitsstudie". Der Verfasser des Papiers
bewegt sich im Umfeld von "Deutschtums"-Organisationen in den
östlichen Nachbarstaaten der Bundesrepublik. Den Auftrag zur
Erstellung der Studie habe ihm der Historiker Manfred Kittel
vermittelt, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Kittel ist
Direktor der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung", die in Berlin
eine Dauerausstellung zum Thema "Flucht und Vertreibung" errichtet.
Seine wissenschaftliche Arbeit war bereits in den 1990er Jahren
Gegenstand scharfer Kritik.
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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57746
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