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Sicherheitskonferenz muss Menschenrechte in Tibet anmahnen
Berlin (ots) - China ist mit Außenminister Yang Jiechi erstmals
mit einem hochrangigen Minister bei der morgen beginnenden Münchener
Sicherheitskonferenz vertreten. Aus diesem Anlass weist die Tibet
Initiative Deutschland e.V. (TID) auf die anhaltende Unterdrückung in
Tibet hin. Die Delegierten müssen gegenüber China klar die Einhaltung
der Menschenrechte in Tibet anmahnen.
"Es ist offensichtlich, dass die Menschenrechtssituation in China
noch immer katastrophal ist", erklärt Wolfgang Grader, Vorsitzender
der TID. "Daher muss auch bei der Sicherheitskonferenz klargestellt
werden, dass die Unterdrückung der fundamentalen Menschenrechte in
Tibet im Namen der öffentlichen Sicherheit inakzeptabel ist.
Annäherung darf nicht mit Verantwortungslosigkeit verwechselt
werden."
Im Frühjahr 2008 wurden Aufstände in Tibet brutal
niedergeschlagen. Seitdem werden Versammlungen und politische
Meinungsäußerungen im Keim erstickt. Die tibetische Bevölkerung wird
durch das hohe Polizei- und Militäraufgebot noch stärker als zuvor
unter Druck gesetzt. Das Bemühen des Dalai Lama um eine gemeinsame
Lösung stößt in Peking nach wie vor auf Granit, wie zuletzt bei der
am Montag beendeten 9. sino-tibetischen Gesprächsrunde.
Originaltext: Tibet Initiative Deutschland e.V.
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Die Tibet Initiative Deutschland e.V., größte und älteste politische
Tibet-Unterstützer-Organisation in Deutschland setzt sich seit 1989
für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Wahrung der
Menschenrechte im besetzten Tibet ein. Mit bundesweit über 50
Regionalgruppen und Kontaktstellen kämpft sie für diese Ziele - durch
Aufklärungsarbeit, Aktionen, Mahnwachen und politische Arbeit.
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