|
.ausgestrahlt - Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung
Hamburg, 15. Januar 2010
"Konsequenz aus Asse-Desaster: Keinen weiteren Atommüll produzieren"
Atomkraftgegner richten den Blick auf den aktuell anfallenden Atommüll
Zur Diskussion um das Desaster im Atommüll-Lager Asse und den
notwendigen Konsequenzen erklärt Jochen Stay, Sprecher der
Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
"Unabhängig davon, welche Option zum Umgang mit dem Atommüll in der Asse
am Ende gewählt wird, nötig sind Konsequenzen darüber hinaus. Die Lehre
aus dem Asse-Desaster: Einen sicheren Umgang mit Atommüll gibt es nicht.
Deshalb ist es geradezu absurd, dass über den Weiterbetrieb der
Atomkraftwerke verhandelt wird, während die strahlenden Abfälle der
Vergangenheit wieder ans Tageslicht zurückgeholt werden müssen.
Es ist ein fataler Fehler, nur über den Atommüll in der Asse zu
diskutieren und gleichzeitig über den tagtäglich in den AKW anfallenden
neuen Atommüll zu schweigen. Denn es gibt keine sichere Entsorgung. Da
wird unseren Nachkommen ein riesiges Problem vererbt. Damit muss Schluss
sein.
Die Asse zeigt uns, was passiert, wenn wirtschaftliche Interessen von
Stromkonzernen Vorrang vor der Sicherheit der Bevölkerung haben. Dieser
Fehler darf nicht erneut passieren. Deshalb fordern wir als Konsequenz
aus dem Asse-Desaster das Ende der Atomkraft-Nutzung."
Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de
.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.
--
Pressedienst von ausgestrahlt.de
Für Rückfragen mailto:presse ät ausgestrahlt.de
oder im Internet unter:
http://www.ausgestrahlt.de
|