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## Nachricht vom 13 Feb 10 weitergeleitet
## Ursprung : SABINE@SABINE.NADESHDA.ORG
## Betreff : [.ausgestrahlt-Pressedienst] Atomstreit in der Union ist Debatte einer Minderheit
## Ersteller: j.stay@jpberlin.de (Jochen Stay)
## Msg-ID : 4B765DF8.3020608@jpberlin.de
.ausgestrahlt - Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung
Hamburg, 13. Februar 2010
Die Mehrheit will wirklichen Ausstieg
Der Atomstreit in der Union ist die Debatte innerhalb einer
gesellschaftlichen Minderheit
Zu aktuellen Diskussion in der CDU/CSU über die Atomenergie erklärt
Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
"Der Streit in der Union über die Atomenergie ist eine Debatte innerhalb
einer gesellschaftlichen Minderheit. Da diskutieren Bundesumweltminister
Norbert Röttgen auf der einen und die Landesumweltminister aus Bayern,
Baden-Württemberg und Hessen auf der anderen Seite darüber, wie viele
Jahre die Atomkraftwerke länger betrieben werden sollen, ob acht oder 20
Jahre. Die gesellschaftliche Mehrheit will aber keinen Weiterbetrieb der
Reaktoren, sondern dass das zwölf Jahre alte Versprechen vom
Atomausstieg endlich umgesetzt wird.
Für uns zählen nur abgeschaltete Atomkraftwerke. Von daher ist die
unionsinterne Debatte nicht besonders relevant. Sie zeigt allerdings,
wie nervös die Regierungspartei auf die gegenwärtige Renaissance der
Anti-Atom-Bewegung reagiert."
Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
http://www.ausgestrahlt.de
.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.
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