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.ausgestrahlt - Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung
Hamburg, 21. Dezember 2009
- Atomaufsicht: Sicherheits muss vor Profitinteressen gehen
- Bereits 10.000 Bürger fordern mit offenem Brief an Röttgen anderen Chef
der Atomaufsicht
Zur Forderung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an Bundesumweltminister
Norbert Röttgen (CDU), die Ernennung des Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer
zum Chef der Bundesatomaufsicht aus rechtlichen Gründen zu widerrufen,
erklärte Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
"Im Streit um längere Laufzeiten für altersmüde Atomkraftwerke stehen die
Sicherheits-Interessen der Bevölkerung gegen das Profit-Interesse der
Stromkonzerne. Gerald Hennenhöfer ist als Chef der Bundesatomaufsicht die
Interessenskollision in Person. Das sehen nicht nur Juristen so. Auf
Initiative von .ausgestrahlt verlangen bereits mehr als 10.000 Bürgerinnen
und Bürger von Röttgen, die Berufung Hennenhöfers zurückzunehmen. Die vor
zwei Wochen gestartete Protest-Aktion (www.ausgestrahlt.de) dauert weiter
an.
Kaum leitet Hennenhöfer die Atomaufsicht, sollen nicht mehr nur
Sicherheitsfragen, sondern auf einmal auch ökonomische Interessen der
Betreiber bei Anträgen auf Laufzeitübertragungen eine Rolle spielen - ein
Schelm, wer Böses dabei denkt. Auf diese Weise könnten selbst
Schrottreaktoren wie Biblis und Neckarwestheim I noch länger als im
'Atomkonsens' vereinbart laufen. Die absurde Argumentation ist Hennenhöfer
seit langem geläufig - seine Kanzlei selbst hat sie vor nicht allzu langer
Zeit in einem Gutachten für Atomkraftwerksbetreiber entworfen und
ausformuliert.
Röttgen muss diesem Geschachere mit dem Atom-Risiko ein für alle Mal den
Riegel vorschieben und den Atom-Lobbyisten Hennenhöfer umgehend wieder
entlassen."
.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.
http://www.ausgestrahlt.de
- Rückfragen an Jochen Stay, Telefon 0170-9358759
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.ausgestrahlt
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