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Sabine Zimmermann: Zahlentrickserei der Arbeitgeber
Berlin (ots) - "Die Behauptung, Vollzeitjobs stünden nicht auf der
Kippe, widerspricht allen Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für
Arbeit. Die Arbeitgeber versuchen durch Zahlentrickserei die
Verdrängung regulärer Arbeitsplätze durch Billigjobs zu
verschleiern", kritisiert Sabine Zimmermann entsprechende Meldungen
des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). "Die
Wahrheit sieht anders aus: Allein in den letzten zehn Jahren sind
mehr als 1,5 Millionen Vollzeitarbeitsplätze verloren gegangen."
Weiter erklärt die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE
LINKE:
"Die Wirtschaft ersetzt Vollzeitarbeitsplätze zunehmend durch
Teilzeit- und Minijobs, um Lohn- und Sozialdumping zu betreiben. Der
Grund ist klar. Wie das IW selbst schreibt, erhalten Befristete,
Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte 25 bis 50 Prozent weniger
Lohn pro Stunde.
Im Elfenbeinturm des Instituts der deutschen Wirtschaft hat man
die Zahlen zum Rückgang der Vollzeitjobs geschönt, um zu verdecken,
dass Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine
existenzsichernde Arbeit fehlt. Der Kampf um die Eindämmung von
Billigjobs, für einen gesetzlichen Mindestlohn und den Erhalt
ordentlicher Arbeitsplätze muss weitergehen."
Originaltext: DIE LINKE
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