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Lehrerbezahlung: Arbeitgeber lenken ein - dbb tarifunion: "Vernunft
hat gesiegt"
Berlin (ots) - Auf eine Fortsetzung der Tarifverhandlungen über
eine tarifrechtlich verankerte Bezahlung der bundesweit rund 200.000
angestellten Lehrerinnen und Lehrer haben sich die
dbb tarifunion und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
heute in Berlin mit den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft deutscher
Länder (TdL) geeinigt.
"Die Arbeitgeber haben ihre Verweigerungshaltung in Sachen
Lehrerbezahlung aufgegeben und sich konstruktiv gezeigt, die Vernunft
hat gesiegt", resümierte Frank Stöhr, 1. Vorsitzender der dbb
tarifunion, die erste Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaften kämpfen
für eine verbesserte Bezahlung der Lehrkräfte nach Tarifvertrag: "Es
kann nicht angehen, dass die tarifbeschäftigten Lehrkräfte im
Gegensatz zu allen anderen Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst der
Länder noch immer nach Arbeitgeberrichtlinien bezahlt werden", so
Stöhr. "Arbeitgeber dürfen nicht weiterhin im Alleingang entscheiden,
wie Lehrkräfte eingruppiert werden und was sie verdienen. Hier müssen
endlich klare und gerechte Regeln für alle her." Dazu gehörten auch
eine einheitliche Eingruppierung aller Lehrer mit gleichwertiger
Tätigkeit und wissenschaftlicher Qualifikation, eine einheitliche
Bezahlung in Ost und West sowie die volle Anerkennung der
Lehrerausbildungen der ehemaligen DDR, betonte Stöhr.
Für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen hatten die
Gewerkschaften bundesweite Protestmaßnahmen auch innerhalb der
Unterrichtszeit angedroht. Die nächsten Verhandlungsrunden sollen nun
am 26./27. Januar 2010 und 17./18. Februar 2010 in Berlin
stattfinden.
Originaltext: DBB - Deutscher Beamtenbund
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