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Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,
zahlreiche Organisationen machen kurz vor der Bundestagswahl noch einmal
ihre Kritik und ihre Forderungen öffentlich. Attac als politisches Netzwerk
ist an mehreren dieser Aktionen beteiligt, darunter die Anti-Atom-Demo am 5.
und die Datenschutz-Demo am 12. September in Berlin.
Zugleich legen wir unsere Finger auf eine besonders empfindliche Stelle:
Krisenpolitik und Krisenkosten spielen im Wahlkampf kaum eine Rolle.
Vielleicht haben die politischen Zauberlehrlinge Angst vor dem Nachweis,
dass sie die Mächte erst entfesselt haben, deren Profit- und
Zerstörungswut sie nicht beherrschen. Vermutlich planen sie schon jetzt,
die Schulden all der Krisenfolgen der breiten Bevölkerung aufzuhalsen -
statt den Profiteuren.
Wir fordern: Karten auf den Tisch! Die Wahlkämpfenden müssen Stellung
beziehen, wer für die Krise zahlen soll! Attac wird sich in den nächsten
Wochen mit Aktionen lokal und bundesweit dafür einsetzen, ehrliche
Antworten zu erhalten.
Mehr über diese und weitere Aktivitäten im neuen D-Info:
- Auf zur Anti-Atom-Demo in Berlin!
- Aktionen vor der Bundestagswahl: Karten auf den Tisch!
- HRE-Akten offenlegen - Banken zur Kasse!
- Frauenkompetenz in der Finanzkrise
- Neue Kampagne gegen Privatisierungen
- 19. September: Workshop "Continente Rebelde"
- OECD adelt die (Steueroase) Österreich
- Finanztransaktionssteuer ist nur der Anfang
- EU-Finanzministertreffen: "Viel Lärm um nichts"
- WTO-Runden abbrechen!
- Mitmachen: Lobbyregister statt PR-Ausflüchte
- Attac in den Medien
- Termine
- Neu im Webshop
>> 1) Auf zur Anti-Atom-Demo in Berlin!
> Am 5. September fordern wir: Atomkraft - nicht schon wieder!
Die Mobilisierung zur morgigen Anti-Atom-Demo ist gewaltig! Kein Wunder,
spricht sich doch laut Umfragen eine klare Bevölkerungsmehrheit für den
Atomausstieg aus. Dennoch geben CDU/CSU und FDP dem Druck der Atomlobby nach
und wollen den beschlossenen Ausstieg aufkündigen. Das dürfen wir nicht
zulassen! Über 100 Traktoren fahren derzeit im Anti-Atom-Treck vom Wendland
nach Berlin. Der Sonderzug ist ausverkauft, die virtuelle Landkarte auf der
Demo-Mobilisierungsseite ist übersät von Bus- und weiteren Fahrangeboten -
gerade für Kurzentschlossene sehr ergiebig. Jetzt gilt es, kurz vor den
Bundestagswahlen ein deutliches Zeichen zu setzen!
Auch Attac mobilisiert zur Demo und wird sich mit einem eigenen Block samt
Lautsprecherwagen in den Zug einreihen. Treffpunkt ist der Washington-Platz
(südlicher Bahnhofs-Vorplatz) ab 12 Uhr hinter dem Attac-Fronttransparent.
Kommt nach Berlin und lasst uns gemeinsam bunt, laut und kreativ gegen
Atomkraft und Energiekonzerne und für eine konzernfreie, soziale und
ökologische Stromversorgung auf die Straße gehen!
Demo-Webseite: www.ausgestrahlt.de
Infos zum Attac-Block: www.attac.de/news/3236
Attac-Aufruf: www.attac-netzwerk.de/ag-eku/startseite
>> 2) Aktionen vor der Bundestagswahl: Karten auf den Tisch!
> Keine sozialen Zumutungen! Attac hat ein paar Asse im Ärmel
Hunderte von Milliarden gibt die Regierung für die Bewältigung der
Finanzkrise aus, doch im Wahlkampf ist das kein Thema. Werden wir vor der
Wahl nur abgelenkt, damit hinterher ungestraft Sozialabbau betrieben werden
kann? Wir fordern: Karten auf den Tisch! Die Parteien sollen offenlegen, wer
für die Krise aufkommen muss! Attac-Gruppen bundesweit fühlen den
Wahlkämpfenden auf den Zahn und konfrontieren sie mit unserem Alternativen.
Aktionsseite: www.attac.de/karten-auf-den-tisch
Kartenset mit Forderungen im Attac Webshop:
http://shop.attac.de/product_info.php?products_id=727
>> 3) HRE-Akten offenlegen - Banken zur Kasse!
> Attac-Aktion am 20. August im HRE-Ausschuss
Vor den Augen von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück prangerten
Attac-Aktive im Untersuchungsausschuss zur Rettung der Hypo Real Estate
(HRE) lautstark den Umgang der Regierung mit dem Immobilienfinanzierer an.
Auf 100 Milliarden Euro beläuft sich derzeit die Rettungssumme - doch die
Absprachen und Entscheidungsgrundlagen für die gewaltige Ausgabe sind nach
wie vor intransparent. Dem Ausschuss wurden eher Steine in den Weg gelegt
statt bei der Aufklärung geholfen. Attac setzt sich für mehr Transparenz
und weitreichende Regulierungen bei den Finanzpraktiken von Banken ein.
Fotos und Video der Aktion:
www.attac.de/aktuell/krisen/aktionen1/hre-ausschuss
Kommentar: www.attac.de/news/3193
>> 4) Frauenkompetenz in der Finanzkrise
> Ein Projekt stellt sich vor und lädt ein
"Die Atmosphäre hat mir so gut gefallen - es war viel positive Energie zu
spüren, das hat Lust gemacht auf mehr" - So eine Teilnehmerin aus dem
Workshop auf der Sommerakademie und eine schöne Resonanz auf die Arbeit der
"Projektgruppe Finanzfrauen". Diese Projektgruppe ist zusammen mit der
Projektkoordinatorin Deborah Ruggieri das "Herzstück" des Projekts
"Frauenkompetenz in der Finanzkrise", welches im April 2009 angefangen hat
und seitdem zunehmend in Fahrt kommt. Das Projekt hat zum Ziel, Frauen in
der Diskussion um die Finanzkrise sichtbarer zu machen, mehr Frauen zu
ermutigen, sich mit der Finanzkrise zu beschäftigen und sich dann auch
verstärkt in die aktuellen Diskussionen einzumischen. Kontakt und
Infoverteiler per E-Mail an: deborah.ruggieri ät attac.de.
Projekt-Webseite: www.attac.de/aktuell/frauenkompetenz-in-der-finanzkrise
>> 5) Neue Kampagne gegen Privatisierungen
> Politik und Private plündern öffentliche Güter!
Noch immer gilt die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen (wie Schulen,
Wasserver- oder Müllentsorgung, Bahn und ÖPNV, städtische Krankenhäuser
etc.) vielen Politikern als reizvolle Möglichkeit, ihre Haushalte zu
schönen. Doch öffentlich-private Partnerschaften (PPP) führen
regelmäßig zum Kaputtsparen, zu kommunaler Dauerverschuldung und
Korruption. Auch bei krisenbedingt leeren Kassen bleibt Privatisierung der
falsche Weg! Dennoch fördern Regierung und Industrielobby PPP nach
Kräften. Doch unsere Infrastruktur darf nicht geplündert werden! Eine neue
Attac-Kampagne fordert: Stoppt den Irrweg PPP!
Weitere Informationen: www.attac-netzwerk.de/ag-privatisierung
Kampagnenflyer im Webshop:
http://shop.attac.de/product_info.php?products_id=720
>> 6) 19. September: Workshop "Continente Rebelde"
> Wochenendseminar vom 19.-20. September in Schwerte (bei Dortmund)
Gerade in Lateinamerika haben sich in den letzten Jahren vielversprechende
Ansätze einer fortschrittlichen Wirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik
herausgebildet, die nun in Zeiten der Krise Früchte tragen. Im
Wochenendseminar der AG Lateinamerika diskutieren die Teilnehmenden über
die Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise sowie die Alternativen. Zur
Diskussion eingeladen sind u.a. Dieter Boris (em. Soziologieprofessor der
Universität Marburg und Lateinamerikaexperte) sowie Pedro Páez (ehemaliger
Wirtschaftsminister von Ecuador, Koordinator der Bank des Südens). Wegen
begrenzter TeilnehmerInnenzahl wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.
Weitere Informationen: www.attac.de/lateinamerikaseminar2009
Einladungsflyer im Attac Webshop:
http://shop.attac.de/product_info.php?products_id=728
>> 7) OECD adelt die (Steueroase) Österreich
> Verschleierungsmanöver gaukelt Reformen vor
Österreich lockert sein Bankgeheimnis und wird zum Dank aus der "grauen
Liste der Steueroasen" ausgetragen. Zu Unrecht, denn die Maßnahmen ändern
an der Steuerfluchtpraxis herzlich wenig: Behörden können jetzt zwar in
begründeten Fällen Zugriff auf die Kontoinformationen erhalten - doch in
vielen Fällen müssen sie erst einmal wissen, was auf den Konten liegt, um
einen Verdacht formulieren zu können. Die Streichung beweist allerdings,
wie sehr die Kriterien der OECD (Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung) für Steueroasen aufgeweicht wurden. Attac
fordert deutlich konsequentere Maßnahmen gegen Steuerflucht.
Kommentar: www.attac.de/news/3218
>> 8) Finanztransaktionssteuer ist nur der Anfang
> Politische Debatte hinkt um Jahre hinterher
Die Forderung nach einer Steuer auf Finanztransaktionen (so etwa die
Tobinsteuer; dient dazu, die Finanzmärkte zu entschleunigen und
kurzfristige Spekulationen einzudämmen) wird wieder verstärkt diskutiert,
auch von offiziellen Stellen. Zuletzt überraschte der oberste britische
Finanzmarktaufseher Adair Turner mit einem entsprechenden Vorstoß.
Zweifelsohne bleibt die Attac-Gründungsforderung ein unverzichtbares
Element globaler Finanzregulierung. Doch ohne zusätzliche Maßnahmen greift
sie zu kurz: Die Finanzkrise erfordert eine viel umfassendere Neugestaltung
des Finanzsektors. Die internationale politische Debatte hinkt den
Notwendigkeiten jedoch um Jahre hinterher.
Kommentar: www.attac.de/pm/3211
>> 9) EU-Finanzministertreffen: "Viel Lärm um nichts"
> Begrenzung von Manager-Boni vollkommen unzureichend
Am 2. September trafen sich die EU-Finanzminister in Brüssel, um eine
Vorlage für den G20-Gipfel in Pittsburgh zu erarbeiten. Doch wo im April
die G20-Teilnehmer noch von notwendiger Regulierung der internationalen
Finanzmärkte sprachen, konnten sie sich jetzt nur mit Mühe darauf einigen,
Gehaltsaufschläge für Manager begrenzen zu wollen. Von den damals
angekündigten Reformen wurde keine einzige wirkungsvoll umgesetzt. Die
aktuell gefeierte Bonibegrenzung ist zwar sinnvoll, steht aber in keinem
Verhältnis zu den Ursachen der Finanzkrise. Offenbar vertrauen die
Finanzminister auf das kurze Gedächtnis der Öffentlichkeit.
Pressemitteilung: www.attac.de/pm/3233
>> 10) WTO-Runden abbrechen!
> Mobilisierung zu den WTO-Verhandlungen Ende November in Genf
Am 3. und 4. September findet in Neu Delhi ein informelles Ministertreffen
der WTO statt. Noch immer forciert die Welthandelsorganisation ihre
rücksichtslose Freihandelspolitik, die die globale Krise wesentlich
mitverursacht hat. Gerade die EU verfolgt eine aggressive Interessenspolitik
zu Gunsten großer Konzerne und zu Lasten von Mensch und Umwelt vor allem in
den ärmeren Ländern. Darum protestieren globalisierungskritische
Organisationen aus der ganzen Welt: Die Verhandlungen müssen beendet
werden!
Kommentar: www.attac.de/news/3226
>> 11) Mitmachen: Lobbyregister statt PR-Ausflüchte
> Lobbycontrol deckt politische Einflussnahme auf
LobbyControl, die Initiative für Transparenz und Demokratie, ruft auf zur
Unterschriftenaktion. Auf der Internetseite der Initiative kann der Appell
unterstützt werden: Für Lobbyregister statt PR-Ausflüchte - Lobbyisten zu
mehr Transparenz verpflichten! Das ZDF-Magazin Frontal 21 drehte einen
aufschlussreichen Beitrag zur Berliner Lobby-Szene und hat begleitend einen
interaktiven Stadtplan mit Infos und Kurzvideos ins Netz gestellt.
Reinschauen lohnt sich!
Lobby-Appell unterschreiben: www.lobbycontrol.de/blog/index.php/lobby-appell
Frontal 21-Beitrag (Interaktive Karte rechts oben klicken):
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,7613975,00.html
>> 12) Attac in den Medien
Der Untersuchungsausschuss zur Hypo Real Estate hat versagt. Die
Geheimhaltungsauflagen der Bundesregierung haben es den Ausschussmitgliedern
unmöglich gemacht zu beurteilen, ob die Rettung der HRE auf Kosten der
SteuerzahlerInnen tatsächlich gesellschaftlich sinnvoll und alternativlos
war, wie von der Bundesregierung behauptet - oder ob nicht vielmehr die
Interessen der Anteilseigner auf Kosten der Allgemeinheit bedient wurden.
"HRE-Akten offen legen! Banken zur Kasse bitten" ist auf dem Transparent zu
lesen, das vier Attac-AktivistInnen während des Auftritts von
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück im HRE-Untersuchungsausschuss von der
Zuschauertribüne entrollten. Ein gelungener Coup, der auch in den Medien
ein enormes Echo findet.
- TV
- - 20.8., 12 Uhr, ARD, Tagesschau:
www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts14184.html
- 20.8., 20 Uhr, ARD, Tagesschau (Video):
www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts14194.html
- 20.8., 14 Uhr ZDF, Heute in Deutschland, 20.8., 14 Uhr (Video):
www.zdf.de/ZDFmediathek/content/822966
- 20.8. ZDF, Heute-Journal (Video):
www.zdf.de/ZDFmediathek/content/ZDF_heute_journal_vom_20._August_2009/823236
Print und Online:
- 20.8., Spiegel.de, "Demonstranten stören Steinbrücks Anhörung":
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,643944,00.html
- 20.8., Stern.de, "Ein Zeuge, eine Bank, kein Ankläger":
www.stern.de/wahl-2009/bundestagswahl/hre-untersuchungsausschuss-ein-zeuge-einebank
-kein-anklaeger-1504470.html
- 20.8. Stern.de, "Steinbrück verteidigt Krisenmanagement":
www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/hre-untersuchungsausschuss-steinbrueckverteidigt
-krisenmanagement-1504402.html
- 20.8., Focus online, "HRE-Ausschuss: Eklat vor Steinbrücks
Zeugenaussage":
www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/hre-ausschuss-eklat-vor-steinbruecks-ze
ugenaussage_aid_427961.html
- 20.8., Welt, "Untersuchungsausschuss: Steinbrück rechtfertigt die
HRE-Rettungsaktion":
www.welt.de/wirtschaft/article4360341/Steinbrueck-rechtfertigt-die-HRE-Rettungsa
ktion.html
- 20.8., Berliner Morgenpost, "Untersuchungsausschuss: Steinbrück
rechtfertigt die HRE-Rettungsaktion":
www.morgenpost.de/wirtschaft/article1154601/Steinbrueck_rechtfertigt_die_HRE_Ret
tungsaktion.html
- 20.8., Hamburger Abendblatt, "Peer Steinbrück im
HRE-Untersuchungsausschuss": (tolle Fotostrecke)
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1147809/Peer-Steinbrueck-im-HRE-Unter
suchungsausschuss.html
- 20.8., Manager-Magazin, "Steinbrück vor HRE-Ausschuss: 'Wir mussten in
Echtzeit handeln'":
www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,643909,00.html
- 20.8., Rheinische Post, "Kernschmelze verhindert":
www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/747256/Kernschmelze-verhindert.h
tml
- 20.8., N-tv online, "Von Lehman-Pleite 'überrascht' / Steinbrück
verteidigt Vorgehen":
www.n-tv.de/politik/Steinbrueck-verteidigt-Krisenmanagement-article468327.html
- 20.8., Deutsche Welle (online), "Steinbrück rechtfertigt HRE-Rettung":
www.dw-world.de/dw/article/0,,4584409,00.html
- 20.8., Radio Utopie (online), "Attac belebt Steinbrücks Aussage im
HRE-Untersuchungsausschuss":
www.radio-utopie.de/2009/08/20/attac-belebt-steinbruecks-aussage-im-hre-untersuc
hungsausschuss/
- 21.8., Junge Welt, "Ahnungslos und kurz entschlossen":
www.jungewelt.de/2009/08-21/054.php
- 21.8., Junge Welt, "Der Ausschuß zur HRE-Bank war ein Fehlschlag":
(Interview mit Werner Rügemer, Wiss. Beirat)
http://www.jungewelt.de/2009/08-21/053.php?sstr=attac
- 21.8., FR, "Steinbrück im HRE-Ausschuss: 'Weitreichenden Schaden
abgewendet'":
www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/1891947_Steinbrueck-im-HRE-Au
sschuss-Weitreichenden-Schaden-abgewendet.html
- 21.8., Berliner Morgenpost, "Finanzsystem stand vor Kernschmelze":
www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article1154924/Finanzsystem_stand_vor_K
ernschmelze.html
- 21.8., Hamburger Abendblatt, "Wir haben die Krise gemeistert!":
www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1148698/Wir-haben-die-Krise-gemeist
ert.html
- 21.8., Passauer Neue Presse, "Der Bankenretter im Kreuzverhör":
www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-25088957&Ressort=pol&BNR=0
- 21.8., Neues Deutschland, "Vorhang zu im HRE-Theater":
www.neues-deutschland.de/artikel/154358.vorhang-zu-im-hre-theater.html
- 21.8., Tagesschau.de, "Nur die Linkspartei darf Kritik üben": (Kommentar)
http://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar344.html
- 21.8., Taz, "Kritik prallt an Steinbrück ab":
www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/kritik-prallt-an-steinbrueck-ab/
Warum engagieren sich viele Menschen lieber bei Attac (und anderen sozialen
Bewegungen) als in politischen Parteien? Dieser Frage gehen - so kurz vor
der Bundestagswahl - einige Medien nach.
- 25.8., Phoenix, Wahltour (mit Einspieler über Attac plus Interview mit
Steffen Stierle): www.attac-netzwerk.de/ag-lateinamerika/video/ (Mitschnitt)
- 25.8., Nürnberger Nachrichten, "Parteienjugend sucht neue Wege":
www.nn-online.de/artikel.asp?art=1075481&kat=3&man=3
Im April noch haben die G20-Finanzminister noch von der notwendigen
Regulierung der internationalen Finanzmärkte gesprochen. Jetzt feiern sich
die Finanzminister in der EU für ihre - beinahe vorhandene - Einigkeit,
dass die G20 die Boni der Manager begrenzen soll. Fazit: Viel Lärm um
nichts.
- 2.9., Spiegel online, "EU streitet über harten Kurs gegen Banker-Boni":
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,646584,00.html
- 2.9., Tagesschau.de, "EU-Finanzminister einigen sich":
www.tagesschau.de/wirtschaft/eufinanzminister102.html
Der Chef der britischen Bankenaufsicht FSA, Adair Turner, fordert weltweite
Steuern auf Finanzgeschäfte - und auf einmal reden alle wieder von der
Tobin-Steuer, der von Attac bereits vor elf Jahren erhobenen
Gründungsforderung.
- 27.8., Handelsblatt, "London liebäugelt mit Tobin-Steuer":
www.handelsblatt.com/politik/international/london-liebaeugelt-mit-tobin-steuer;2
449805
- 29.8., Taz, "Neue Töne aus Großbritannien":
www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/neue-toene-aus-grossbritannien
Der Widerstand gegen Privatisierung und so genannte Public Private
Partnerships (PPP) gehört schon lange zu den zentralen Anliegen von Attac.
Denn von dem angeblichen Allheilmittel gegen leere öffentliche Kassen
profitieren in der Regel nur zwei: der Investoren und die Beraterfirma, die
sie der öffentlichen Hand angepriesen hat. Die Allgemeinheit zahlt drauf.
Nun scheinen auch die Medien aufzuwachen ...
- 26.8., Spiegel.de, "Schulen zu verkaufen.":
www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,643998,00.html
>> 13) Termine
> 5.9. Berlin: Anti-Atom-Demo "Mal richtig abschalten!"
Siehe Punkt 1 in diesem Newsletter
> 6.9. Berlin: Beratung der AG ArbeitFairTeilen
Arbeitstreffen der AG ArbeitFairTeilen. Interessierte sind herzlich
willkommen. Kontakt: Stephan Krull, E-Mail: stephan ät krullonline.de.
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/3137
> 11.9. Frankfurt. Treffen der Kampagnengruppe "Betriebe in
Belegschaftshand"
Die Kampagnengruppe "Betriebe in Belegschaftshand" trifft sich am 11.9. von
11 bis 17 Uhr im Attac Bundesbüro, um über das weitere Vorgehen zu
beraten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Auf der Seite der AG
Solidarische Ökonomie finden sich weitere Infos über die geplante
Kampagne.
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/3257
> 12.9. Berlin: Demo "Freiheit statt Angst"
Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an
einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und
Staat auf. Am Samstag, dem 12. September 2009, werden wir unter dem Motto
"Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße
gehen. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin (nicht am Roten
Rathaus!).
Weitere Informationen: www.freiheitstattangst.de
> 13.9. Frankfurt: Arbeitstreffen der PG Krisen
Die Projektgruppe Krisen lädt herzlich ein zu ihrem Arbeitstreffen am
Sonntag, dem 13.9., von 10:30 bis 17 Uhr in Frankfurt am Main. Auf dem
Programm stehen zum einen die zahlreichen Projekte und Ideen, die auf der
Attac Sommerakademie entwickelt wurden, weiterhin die Weiterentwickung
unserer inhaltichen Positionen. Willkommen sind neben den bereits Aktiven
natürlich auch neue Interessierte, die Lust haben, sich in die
Krisenarbeit einzubringen!
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/3384
> 17.9. Dezentral: Bundesweiter Aktionstag "Wir zahlen nicht für Eure
Krise!"
Nach den Demonstrationen am 28. März in Berlin und Frankfurt mit über
50.000 Teilnehmenden ruft das Bündnis "Wir zahlen nicht für eure Krise!"
am 17.9. zu einem dezentralen Aktionstag auf, um deutliche Zeichen gegen
Sozialabbau und die Abwälzung der Krisenkosten auf die Allgemeinheit zu
setzen. In zahlreichen Städten und Gemeinden finden Aktionen statt, an
denen man sich beteiligen kann.
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/3242
> 18.-20.9. Paris: Europäisches Attac-Netzwerktreffen
Im August 08 haben wir uns zum ersten Mal zur Europäischen
Sommeruniversität von Attac (ESU) in Saarbrücken getroffen: die ESU war
ein Ort intensiver Begegnungen - und eine Chance, gemeinsam mit Attacies und
Aktiven aus vielen Ländern politisch wirksam zu werden. Eine zweite ESU
konnte dieses Jahr nicht organisiert werden, das europäische Attac-Aktiven
Treffen in Paris soll jedoch dabei helfen, die Kontakte und
Arbeitszusammenhänge aufrechtzuerhalten und zu vertiefen.
Weitere Informationen: www.attac.de/cal/2533
> 19.-20.9 Schwerte: Wochenendseminar "Continente Rebelde - Vom Süden
lernen in der Krise"
Siehe Punkt 6 in diesem Newsletter
>> 14) Neu im Webshop
Wie immer können alle Materialien online unter www.attac.de/material
bestellt werden, in besonderen Fällen auch telefonisch unter 069/900281-10
oder per E-Mail an info ät attac.de.
> Buch: Kapitalismus am Ende (Kongressdoku)
"Kapitalismus am Ende?" lautete das Motto des Attac-Kongresses, zu dem
Anfang März 2.500 Menschen in Berlin zusammenkamen, um die systemischen
Ursachen der aktuellen Krise zu analysieren und Alternativen zu diskutieren.
Die Kongress-Dokumentation "Kapitalismus am Ende? Attac: Analysen und
Alternativen" bietet nun die Möglichkeit, die zentralen Debatten des
dreitägigen Kongresses (noch einmal) nachzuvollziehen. Das Buch versammelt
Beiträge namhafter Referentinnen und Referenten - darunter Saskia Sassen,
Robert Brenner, Frank Bsirske, Heiner Flassbeck, Daniela Dahn, Heiner
Geißler, Frigga Haug, Friedhelm Hengsbach, Christa Wichterich, Jörg
Huffschmid, Erika Feyerabend und Michael Krätke.
Kartoniert, 240 Seiten, für 14,80 Euro erhältlich im Attac-Webshop.
> Buch: Kooperation statt Konkurrenz - 10 Schritte aus der Krise
Autor Christian Felber forderte schon in seinem 2006 erschienenen Buch "50
Vorschläge für eine gerechtere Welt" ein neues Bretton Woods zur
Regulierung der globalen Finanzmärkte. Im neuen Buch erklärt er nun knapp
und verständlich, wie Deregulierung, "Kapitalmarktoffensiven" und die
fahrlässige Vergabe von Krediten die Wirtschaft in einem gefährlichen
Ausmaß destabilisiert haben. Er nimmt die Löschaktionen der Regierungen
kritisch unter die Lupe und stellt Schritt für Schritt eine "ideale"
Regulierung der Finanzmärkte vor, inklusive Grenzen für die Ungleichheit,
Geldreform und "Demokratischer Bank". Und schließlich zeigt er, was jede
und jeder Einzelne zur gemeinsamen Bewältigung der Krise beitragen kann.
Flexibler Einband, 144 Seiten, für 14,90 erhältlich im Attac Webshop.
> DVD: "Let#s make money"
Jetzt auch im Attac-Webshop: Die DVD zum preisgekrönten Dokumentarfilm von
Erwin Wagenhofer. Der Film zeigt ganz konkret die verheerenden Auswirkungen
des Finanzsystems der reichen Welt auf das Leben der Menschen, besonders
jener im Süden. Er regt an zum Nachzudenken, was wir tun können für
grundlegende Veränderungen und für ein Finanz- und Wirtschaftssystem, das
allen Menschen dient.
DVD, 110 Minuten, mehrsprachig, ab 12 Jahre, für 19,90 Euro erhältlich im
Attac Webshop.
> Flyer: Wochenendseminar "Continente Rebelde"
Einladungsflyer zum Wochenendseminar "Vom Süden lernen in der Krise" (siehe
Punkt 6 im vorliegenden Newsletter) zum Verteilen unter Freunden, Bekannten
und weiteren Interessierten.
Kostenlos erhältlich im Attac Webshop.
> Aktionsmaterial: Kartenset "Karten auf den Tisch"
Kleines Kartenset (8teilig) mit den Attac-Kritik und Attac-Forderungen zur
Wahlkampf-Aktion "Karten auf den Tisch", die bei der Sommerakademie
entstanden ist. Die Aktionsbeschreibung und das nötige Material, um die
WahlkampfkandidatInnen vor Ort öffentlichkeitswirksam aufzufordern, ihre
Absichten und Pläne zum Umgang mit den Krisenkosten offenzulegen, finden
sich www.attac.de/karten-auf-den-tisch.
Kostenlos erhältlich im Attac Webshop.
Mit herzlichen Grüßen aus Frankfurt
Kay Schulze
Attac Bundesbüro, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M.
(069) 900 281-10, info ät attac.de
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Bei unseren Kampagnen (www.attac.de) mit Spenden
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