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Sozialforum in Hitzacker - 15. bis 18.10.09 - Programm und Hinweise - Berliner Compagnie "Das blaue Wunder", Fr. 16.10.09, 20.00 Uhr im verdo -

Liebe Freundinnen und Freunde!

Bitte kommt alle nach Hitzacker zum Sozialforum 2009 (15.-18.10.09)!

Ein vielfältiges und kulturell reichhaltiges Programm mit zentralen Diskussionspunkten u.a. für
Umwelt-Gruppen und die soziale Bewegung erwartet die Teilnehmer!

Wir nennen hier nur einige Beispiele:
-Veranstaltungen zur Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge - Beispiel Wasser, Film "Wasser unterm Hammer",
Berliner Compagnie "Das blaue Wunder. Ein Theaterstück über die aufhaltsame Privatisierung des Wassers" (Fr. 16.10.09,
20.00 Uhr, verdo, Hitzacker),
-Zukunftswerkstatt: "Regionale ländliche Entwicklung - dargestellt am Beispiel des Wendlands",
-Demo: "Die Krise hat einen Namen: Kapitalismus. Eine andere Welt ist möglich!" (Beteiligung an der weltweiten Aktion:
"Stand up! Take action! End poverty now!"),
-Bankentribunal,
-Veranstaltungen zur Wirtschaftskrise, zur Krisenbewältigung, zur Gentechnik, zu Atomenergie und regenerativen Energien, zu Bildungsfragen, zum Krieg und zur Gewaltfreiheit, zu Basisbewegungen, zu Armut und Reichtum, zum Grundeinkommen, zur solidarischen Ökonomie,
zum sozial-ökologischen Umbau, zur Klimagerechtigkeit, zur
Zukunftsfähigkeit Deutschlands, zum Antifaschismus........

Aber auch: offene Bühne, Klein-Kunst, Theater, Impressionen zu Elbe, Kunstwerkstatt, Jugendbühne, gemeinsames Singen und Tönen,

Musik für Harfen und Flöten, Wasserspielereien, Natur erleben .....

siehe: www.sfid2009.info
(hier gibt es: Programmschrift, Kulturprogramm und newsletter, Nr. 10 zum Sozialforum)

Freundliche Grüße

Jürgen Kruse
attac-Gruppe Wendland
Info: 05864-986 422
12. Oktober 2009
www.attac-netzwerk.de/wendland


DAS BLAUE
WUNDER
Berliner Compagnie
Ein Theaterstück über die aufhaltsame Privatisierung des Wassers Gefördert von der Europäischen Gemeinschaft
Berliner Compagnie

DAS BLAUE WUNDER
_Ein Theaterstück über
die aufhaltsame Privatisierung des Wassers

_Seit 1982 hat die Berliner Compagnie 22 Theaterproduktionen erarbeitet und in Berlin sowie auf Tourneen im In- und Ausland gezeigt: DER PROZESS GEGEN DIE NEUN VON CATONSVILLE (1982), DIE KUBA-KRISE (1984), AUFERSTEHUNG DER SONNE (1985),
OSCAR ROMERO (1986), BERTOLT BRECHTS DIE AUSNAHME UND DIE REGEL (1987), SDI - ALS HÄTT` DER HIMMEL DIE ERDE
STILL GEKÜSST (1987), KEIN STÜCK ÜBER SÜDAFRIKA (JEDEM DAS SEINE) (1989), DIE AUSSIEDLERIN (1990), DAS MANDELBAUMTOR
(1991), WER TÖTETE CHICO MENDES? (1992), KEIN ASYL (1993), DAS BANKGEHEIMNIS (1994), NEWROZ. KURDISCHE
TRAGÖDIE, DEUTSCHE FARCE (1995), BEIHILFE ZUM EXPORT (1997), KEN SARO-WIWA. BLUT FÜR ÖL (1998), SCHÖNE EINE
WELT (1999), HOTEL JUSTICE (2001), TERRA! TERRA! (2003), HUMAN BOMBING (2003), KREDIT FÜR TASLIMA (2005), TANGO
MORTAL DEL PESO (2006), DAS BLAUE WUNDER (2007), DIE VERTEIDIGUNG DEUTSCHLANDS AM HINDUKUSCH (2008)

Das Trinkwasser, wird knapp. Dadurch empfiehlt es sich für das nach profitablen Anlagen suchende Kapital. Kein Land, das nicht versucht, die Wasserversorgung zu privatisieren. Keine Privatisierung, der nicht der Katzenjammer folgt.
Die Konzerne investieren nicht ausreichend ins Netz, die Qualität des Wassers sinkt, ein Großteil der Angestellten wird entlassen, die Wasserpreise steigen horrend.
Trotz dieser Erfahrungen wird mit Hilfe kurzsichtiger oder korrupter Politiker, aber auch mit Hilfe der Weltbank und sogar mit Unterstützung des deutschen BMZ die Privatisierung der Wasserversorgung
weiter vorangetrieben.
Weltweit stehen die Menschen dagegen auf, dass ihnen ihr wichtigstes öffentliches Gut entrissen wird.
In unserem Stück zentral: der "Wasserkrieg von Cochabamba" im Jahr 2000 in Bolivien. Nach Tariferhöhungen bis zu 300 %, der Einteignung ihrer Brunnen und dem Ansinnen, selbst für aufgefangenes Regenwasser an den Bechtel-Konzern zu zahlen, ging
die Bevölkerung auf die Barrikaden. Vier Monate lang tobte der Kampf. Am Ende verließen die Manager fluchtartig das Land,
und das Wasser ging wieder in die öffentliche Hand zurück. Mit dieser Handlung verbinden wir andere Schauplätze des Kampfes: vor allem Berlin, aber auch Hamburg, Münster, Beilrode-
Arzberg, London, Jakarta, Manila u.a..
Die Figuren im Stück sind ausgedacht, der zugrundeliegende
Sachverhalt ist es nicht. In
dieser Gangsterkomödie ist leider nur wenig
erfunden.
Ein grotesk anmutender Sachverhalt wird mit
den Mitteln der Groteske erzählt. Wie
bei einer Moritat werden die Schauplätze
der Handlung cartoonartig bebildert,
die Jahreszahlen werden genannt.
Songs bringen die Handlung immer
wieder auf den Punkt. So führt die
Inszenierung im Stil eines Comics die weltweite Auseinandersetzung um das Wasser vor: Szenen des Verbrechens, des
Leidens und des Aufbegehrens, des organisierten Protestes
und des Siegs. Die Privatisierungen sind aufhaltbar.

In diversen Rollen: Elke Schuster, Jean-Theo Jost, Dimo Wendt, H.G. Fries
Stück.....Helma Fries
Songs....Elke Schuster
Regie....Elke Schuster
Musik: ....Rondo Beat/Schuster
Bühne ....Schuster/Jahn/Fries

Kostüme.....Schuster/Savietto
Technik.....Wulf Jahn
Fotos....Wulf Jahn
Regieassistenz.....Laura Bischoff
Tourneeplanung.....Karin Fries
Geschäftsleitung.....Sybille Sellwig

INFOS ZU GASTSPIELEN: 089 / 1298624 karin-fries ät berlinercompagnie.de www.BerlinerCompagnie.de

13.10.09    Absender/-in: Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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