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1.3., PK: Energiekonzept und Systemkonflikt

Einladung zur Pressekonferenz: Energiekonzept und Systemkonflikt

Berlin (ots) - Warum das geplante Energiekonzept der
Bundesregierung nur für die Praxis taugt, wenn es den Konflikt zwischen variabel eingespeistem Strom aus erneuerbaren Energien und inflexiblen Großkraftwerken löst

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundesregierung will über die Frage der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken und den Zubau weiterer Kohlekraftwerke
entscheiden, wenn im Herbst ein in sich schlüssiges Energiekonzept vorliegt. Gleichzeitig soll dieses Konzept in das "regenerative Zeitalter" führen, in dem mindestens der Strom zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) zeigt, dass sich der Konflikt zwischen variabel eingespeistem Strom aus Wind und Sonne und den inflexiblen Großkraftwerken auf Basis von Kohle und Uran schon lange vor Erreichen des 100-Prozent-Ziels dramatisch zuspitzt. Tendenziell benötigen wir für den Übergang immer weniger der hierzulande dominierenden Großkraftwerke. Deshalb beschwört die geplante Verlängerung der Reaktorlaufzeiten den nächsten
energiepolitischen Großkonflikt herauf, statt ihn endgültig zu lösen.

Im Rahmen unserer Pressekonferenz wollen wir erläutern, was zu tun ist, um den Übergang in ein regeneratives Zeitalter geordnet zu gestalten. Wir werden aufzeigen, welche Fragen im Rahmen des geplanten Energiekonzepts der Bundesregierung zwingend geklärt werden müssen, damit dieses nicht schon nach wenigen Jahren an der Physik der Stromversorgung und der Macht der dominierenden Energieversorger scheitert.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Datum: Montag, 1. März 2010 um 10:30 Uhr
Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Raum IV, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Teilnehmer

Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe

Björn Klusmann, Geschäftsführer, Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)

Dr. Michael Sterner, Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energie-systemtechnik IWES, Kassel

Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik & Presse, Deutsche Umwelthilfe

Wir bitten Sie um Rückmeldung auf dem unter
http://www.duh.de/uploads/media/Antwortfax_DUH_PK_01032010.pdf bereitstehenden Antwortbogen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Rosenkranz
Deutsche Umwelthilfe, Leiter Politik & Presse

Originaltext: Deutsche Umwelthilfe e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/22521
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_22521.rss2

Pressekontakt
Dr. Gerd Rosenkranz Leiter Politik, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin Tel.: 030 24008670, Mobil: 01715660577, Fax: 030 2400867-19, E-Mail: rosenkranz ät duh.de
26.02.10    Absender/-in: Sabine Ellersick <S.ELLERSICK@NADESHDA.org>
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