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Tibet-Gedenktag 10. März - Aktionen in über 20 deutschen Städten
Berlin (ots) - Am morgigen 51. Jahrestag des Tibetischen
Volksaufstands von 1959 veranstalten die Tibet Initiative Deutschland
e.V. (TID) und der Verein der Tibeter in Deutschland e.V. (VTD)
Aktionen in 24 deutschen Städten. Mit Demonstrationen, Mahnwachen,
Solidaritätskundgebungen und Informationsveranstaltungen weisen die
Tibeter und Tibet-Unterstützer auf die dramatische
Menschenrechtssituation in Tibet hin.
Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltungen ist die Unterdrückung
der Meinungsfreiheit in Tibet. Die größten Veranstaltungen finden vor
den chinesischen Vertretungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und
München statt. In über 1.000 deutschen Städten wird zudem auf
Initiative der TID am 10. März offiziell die Tibet-Flagge gehisst.
"Die chinesische Regierung muss endlich ihre Tibet-Politik ändern
und dem tibetischen Volk zumindest die Freiheiten gewähren, die
selbst in der chinesischen Verfassung garantiert sind", fordert
Wolfgang Grader, Vorsitzender der TID. "Die Verleumdung des Dalai
Lama als Separatisten und die Blockadehaltung bei den Gesprächen mit
seinen Abgesandten muss aufhören." Ende Januar blieb die neunte
Dialogrunde zwischen Vertretern des Dalai Lama und der chinesischen
Führung wieder einmal ergebnislos.
Dalha Agyitsang, Vorstand der TID und Mitglied des VTD, erklärt:
"Im vergangenen Jahr wurden wieder zahlreiche meiner Landsleute
verhaftet, gefoltert und verurteilt - nur weil sie offen ihre Meinung
geäußert haben. Tibet braucht die Unterstützung der freien Welt,
damit China uns endlich unsere Menschenrechte gewährt. US-Präsident
Obama hat richtig gehandelt, als er den Dalai Lama getroffen hat, und
auch die deutsche Bundesregierung sollte ihn in Zukunft wieder
empfangen."
Am 10. März 1959 begann der große Aufstand des tibetischen Volkes
gegen die chinesische Fremdherrschaft. Der Dalai Lama musste fliehen,
das Vorgehen der chinesischen Armee gegen die Aufständischen kostete
Zigtausende das Leben. Nach dem 10. März 2008 kam es zu landesweiten
Protesten, die brutal niedergeschlagen wurden.
Alle Aktionen unter: http://www.tibet-initiative.de/
Originaltext: Tibet Initiative Deutschland e.V.
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- Pressekontakt
- Boris Eichler, Tel. 030-42081534, mobil 0176-80012885,
presse ät tibet-initiative.de
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